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Wo Nutztiere leben, sterben Löwen

Immer mehr Viehherden drängen in die Reviere der Löwen. Immer mehr Weideland entsteht. Kein Platz mehr für Antilopen, Zebras, Büffel – also auch kein natürliches Futter mehr für die großen Katzen. Derart in die Enge getrieben beginnen die hungrigen Löwen Nutztiere wie Rinder und Ziegen zu reißen. Es ist verboten, sie dafür zu töten. Doch es geschieht trotzdem. Immer wieder.

Die Rinder besser schützen

Auch in KAZA, dem größten grenzübergreifenden Schutzgebiet der Erde, leben Menschen von der Viehzucht. Der WWF hilft ihnen, ihre Herden zu schützen. Je weniger Verluste unter ihren Rindern sie fürchten müssen, desto eher können sie die Löwen verschonen. Denn erst dann ist ihre Lebensgrundlage nicht mehr bedroht.

Bei diesen wichtigen Maßnahmen können Sie uns helfen

  • Wir verbreiten eine verbesserte Technik des Kraalbaus, massiver Umzäunungen aus Holzpfählen, die nachts den Löweneinbruch verhindern.
  • Wir testen den Einsatz von Bewegungsmeldern mit Blitzlicht, um die Katzen abzuschrecken.
  • Zur Entwicklung von Strategien gegen Mensch-Tier-Konflikte erforschen Experten die Gewohnheiten der Löwen von KAZA: welchen Dörfern sie sich annähern, wie oft es dadurch zu Konflikten kommt und vieles mehr.
  • Wir verbinden die Reviere der Löwen durch Wildtier-Korridore. So schaffen wir für sie neue Ausweichräume fernab der Siedlungen und mit ausreichend Beutetieren.

Löwen zum Wohlstandsfaktor machen

Viele Menschen reisen um die halbe Erde und zahlen Geld, um einmal im Leben Löwen in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. Dieses Geld kann und sollte anteilig auch den Menschen vor Ort zugute kommen! Damit sie ihren lebendigen Schatz schützen, statt ihn zu verfolgen – und damit sie eine Alternative zur Rinderzucht erhalten.

Naturverträglicher Tourismus ist der Schlüssel

Der WWF will in den Gemeindeschutzgebieten in und um KAZA ein Prämiensystem einführen. Anbieter von Fotosafaris und Tierbeobachtungs-Touren sollen die Gemeinden dafür entlohnen, wenn sie ihre Löwenbestände schonen: Sichtet eine Reisegruppe Löwen, dann zahlt der Veranstalter einen Betrag an die Gemeinde. Für jedes einzelne Exemplar. Einen stärkeren Anreiz, die Wildtiere zu schützen, kann es kaum geben!

Wunderschöne Urkunden zum Schutz der Natur

Spenden Sie für ein WWF-Projekt und erhalten Sie als Dank die entsprechende Urkunde. Übrigens auch eine schöne Geschenkidee: Der Natur Gutes tun und einem lieben Menschen eine Freude machen! Den Namen, der auf der Urkunde stehen soll, können Sie selbst handschriftlich auf dem dafür vorgesehenen Feld eintragen.

  • Stiftung Warentest: WWF ist wirtschaftlich arbeitend, effizient und solide organisiert
  • Das Fundraising des WWF ist vom TÜV zertifiziert

Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.