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Pressemitteilung

Gewinner und Verlierer 2019

 
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  • 2019
  • Dezember
  • Gewinner und Verlierer 2019

Eberhard Brandes. „Wilderei, Lebensraumzerstörung und immer mehr Plastikmüll in den Ozeanen kommen zu den Folgen der Klimakrise noch einmal oben drauf.“ Doch der Mensch kann das Schicksal bedrohter Arten

zuletzt aktualisiert: 27.12.2019

Pressemitteilung

WWF: Wäsche kälter zu waschen, schützt das Klima

 
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  • 2022
  • August
  • Ein kleiner Dreh mit großer Wirkung:

Verpackungen bis 2030, die Reduzierung des Einsatzes von Neuplastik in Verpackungen um 50 Prozent, die weltweite Nutzung von 100 Prozent erneuerbarem Strom. Als Teil seines „Climate Transition Action

zuletzt aktualisiert: 02.08.2022

Pressemitteilung

Von Krallenfröschen und Heavy-Metal-Schlangen

 
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  • Von Krallenfröschen, Lesula-Affen und Heavy-Metal-Schlangen

MB Kontakt Britta König Pressesprecherin für Meeresschutz und Plastikmüll / Hamburg E-Mail Tel: 040530200318 @KoenigWWF auf Twitter Bedrohte Arten Der Rückgang der biologischen Vielfalt wird maßgeblich

zuletzt aktualisiert: 04.12.2024

Pressemitteilung

Gewinner und Verlierer 2018

 
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  • Gewinner und Verlierer 2018

Die Klimakrise, Lebensraumzerstörung, Wilderei oder immer mehr Plastikmüll in den Ozeanen: Der Mensch verursacht gerade das größte, globale Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier. Wir sägen am

zuletzt aktualisiert: 27.12.2018

Pressemitteilung

Wie Firmen mit Nachhaltigkeitstransformation umsetzen

 
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  • Gemeinsam Kurs halten: Wie Unternehmen mit dem WWF ihre Nachhaltigkeitstransformation auch in Krisenzeiten voranbringenilung - hier H1 eintragen und dann bei URL-Segment Button ganz rechts klicken (Kopie 1)

Einsatz kommen, die den Aufpreis für hochwertiges Rezyklat (vs. Neuplastik) ausgleichen. „Es ist eine große Aufgabe, die wir nur gemeinsam mit allen Mitarbeitenden, unseren Partnern und Lieferanten, dem

zuletzt aktualisiert: 21.05.2025

Pressemitteilung

Gewinner und Verlierer 2024

 
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  • Gewinner und Verlierer 2024

Sekania-Strand gemeldet. Trotz anhaltender Klimakrise und Plastikmüllverschmutzung zeigt dieser Erfolg, wie gezielte Maßnahmen lokale Bestände stärken können. Seeadler: Der größte europäische Greifvogel

zuletzt aktualisiert: 27.12.2024

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Mehrweg – der Elefant im Raum

 
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  • Mehrweg - Der Elefant im Raum

Mehrweg – der Elefant im Raum Neue Verpackungsregeln treten in Kraft – doch bei der Förderung von Mehrweg bleiben zentrale Potenziale ungenutzt Passend zum morgigen Welttag des Elefanten treten am 12. August sowohl die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) als auch das deutsche Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) in Kraft. Insbesondere bei letzterem sind aus Sicht des WWF Deutschland zentrale Bestandteile, wie die konsequente Förderung von Mehrweg auf der Strecke geblieben. Dabei zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre: Die Mehrwegangebotspflicht für Gastronomie und To-go-Anbieter, die Anfang 2023 eingeführt wurde, hat wichtige Impulse gesetzt. Die tatsächliche Nutzung von Mehrwegverpackungen im Außer-Haus-Konsum bleibt jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Ursachen dafür sind vor allem struktureller Natur: mangelnde Finanzierung, fehlender politischer Wille sowie Lücken bei Regulierung und Vollzug. „Mehrweg ist der Elefant im Raum der Verpackungsdebatte. Wir diskutieren über Recycling und Abfallmanagement, setzen aber zu wenig darauf, Abfälle zu vermeiden bevor sie überhaupt entstehen. So ist derzeit völlig unklar, wie die Bundesregierung die in der EU-Verpackungsverordnung vorgesehenen Reduktionsziele erreichen will. Denn eine zentrale Koordinierungsstelle, die die benötigten Strukturen für eine echte Verpackungswende hätte ausarbeiten und finanzieren sollen, wurde ersatzlos aus dem Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz gestrichen“, sagt Laura Griestop, Verpackungsexpertin beim WWF Deutschland. „Wir fordern die Bundesregierung – auch vor dem Hintergrund der ebenfalls morgen in Kraft tretenden EU-Verpackungsverordnung, die eine Förderung von Wiederverwendung und Wiederbefüllung vorsieht – auf, das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz im Rahmen einer zukünftigen Novellierung schnellstmöglich nachzubessern.“ Damit Mehrweg vom Nischenangebot zur selbstverständlichen Wahl wird, muss es zudem als Standard angeboten und Einweg nur auf Nachfrage ausgegeben werden. Erkenntnisse aus der Praxis zeigen, dass sich so die Mehrwegquoten deutlich steigern lassen. Zugleich sieht der WWF Deutschland Städte und Kommunen mit Unterstützung des Bundes in einer Schlüsselrolle. Denn aktuell wird die Mehrwegangebotspflicht vielerorts kaum kontrolliert, weil Kommunen dafür die notwendigen Ressourcen fehlen. „Gesetze allein reichen nicht. Wer Mehrweg vorschreibt, muss auch sicherstellen, dass die Regeln kontrolliert und umgesetzt werden können“, sagt Laura Griestop. Darüber hinaus können Kommunen über Auflagen bei Veranstaltungen, Förderprogramme oder Verpackungssteuern, Mehrweg gezielt fördern und Abfälle reduzieren. „Wir wissen, dass Mehrweg auf Veranstaltungen, wie Konzerten oder einem Marathon, gut funktioniert und umsetzbar ist. Denn nichts landet schneller im Müll als der Einwegbecher auf einer Veranstaltung. Mehrweg sollte hier dringend verpflichtend zum Standard werden - bei Getränken und Speisen. Veranstalter und Kommunen, die hier in eine Vorreiterrolle gegangen sind, haben bereits gezeigt, dass Mehrweg möglich ist und auf große Gästeakzeptanz stößt“, sagt Laura Griestop. Hintergrund Nach drei Jahren endete im Dezember 2025 die Umsetzungsallianz mehrweg.einfach.machen, einem Bündnis aus WWF Deutschland, dem Mehrwegverband Deutschland e. V. und ProjectTogether. Anlass der Gründung war die Einführung der Mehrwegangebotspflicht zum 1. Januar 2023 und die Annahme, dass es neben der Pflicht als wichtigen politischen Impuls mehr Initiativen brauche, um tragfähige Mehrwegsysteme im Außer-Haus-Konsum zu etablieren. Mehr Informationen unter: wegweiser-mehrweg.de WWF Policy Brief „Mehrweg-To-Go: Ein Blick in die Zukunft” Der WWF-Policy-Brief „Mehrweg-To-Go: Ein Blick in die Zukunft” gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Politik auf Bundes- und kommunaler Ebene, um die Verpackungswende erfolgreich voranzubringen. PDF - 1,15 MB Kontakt Julia Dibiasi Pressesprecherin Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Finanzen / Berlin www.wwf.de julia.dibiasi@wwf.de 030 311777438 Bedrohte Arten Der Rückgang der biologischen Vielfalt wird maßgeblich durch menschliches Handeln verursacht. Der WWF setzt sich weltweit für den Schutz bedrohter Arten ein. Erfahren Sie mehr zum Artenschutz Teilen Sie die News Teilen auf Facebook Teilen auf Bluesky Teilen auf Whatsapp

zuletzt aktualisiert: 12.08.2026

Pressemitteilung

PPWR: Auf dem Holzweg

 
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  • November
  • PPWR: Auf dem Holzweg

PPWR: Auf dem Holzweg Falsche Weichenstellung bei EU- Verpackungsverordnung treibt Abholzung und Anwachsen der Abfallberge Im Vorfeld der morgigen Diskussion des EU-Parlaments zur EU-Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) weist der WWF auf den massiven Trend hin zu Papierverpackungen als vermeintlich umweltfreundlichere Alternative, der sich auch im aktuellen Entwurf widerspiegelt. Die Umstellung von Kunststoffverpackungen auf Papierverpackungen müsse zugunsten von grundsätzlicher Vermeidung und Mehrwegsystemen gestoppt werden. „Wir kommen mit einer unbequemen Wahrheit: Papier ist nicht zwingend ökologisch vorteilhafter als andere Materialien. Ein einfacher Austausch reicht nicht aus, um den dramatischen Anstieg des Verpackungsmülls zu bekämpfen. Vermeidung und optimierte Mehrwegsysteme sind die effizientesten Lösungen zur Reduktion der Verpackungsabfallmengen. Die Herstellung von Papier geht mit einem hohen Energie-, Chemikalien und Wasserverbrauch einher. Sie verbraucht viel Gas, rund die Hälfte der Energie stammt aus nachwachsenden Rohstoffen, also der Verbrennung von Holzbestandteilen, was schlecht ist für das Klima. Zudem sind Papierverpackungen deutlich schwerer – eine Umstellung würde die Abfallmengen weiter erhöhen. Es steht schlicht weg nicht genügend Wald zur Verfügung, um eine massive Nachfragesteigerung zu bedienen. Steigt die Waldübernutzung weiter an, können Klima- und Artenschutzziele nicht erreicht werden. Davor darf man in dieser Debatte die Augen nicht verschließen!“, sagt Johannes Zahnen, Wald- und Papierexperte beim WWF Deutschland. Papierverpackungen bestehen zunehmend nicht nur aus reinem Papier oder Karton, sondern aus einem Verbund mit anderen Materialien. Dieser Papierverbunden ist in der Regel schlechter recycelbar und zudem ist dann nur der Holzfaseranteil recyclingfähig, für den Kunststoffanteil bleibt oftmals nur die thermische Verwertung. Verschmutzungen verhindern zusätzlich das Recyceln von Papierverpackungen. Diese Punkte müssen auch bei den Verhandlungen zur neuen EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle berücksichtigt werden. Der WWF fordert die Mitglieder des europäischen Parlaments auf, sich bei der kommenden Plenarabstimmung gegen eine Sonderstellung von Papierverpackungen einzusetzen. Vielmehr braucht es materialübergreifende Reduktionsziele, um ungewollte Substitutionseffekte zu vermeiden und ambitionierte Mehrwegquoten. Die Streichung der Mehrwegquoten im Take-Away Bereich war bereits eine schlimme Fehlentscheidung, ein weiteres Aufweichen darf es nicht geben. Obwohl die Recyclingquoten in der EU gestiegen sind, nimmt das Abfallaufkommen mit einem Anstieg von mehr als 20 Prozent in den letzten zehn Jahren, insbesondere bei Einwegverpackungen, schneller zu als das tatsächliche Recycling. So landen im Jahr 2021 in der EU 188,7 Kilogramm Verpackungsabfall pro Einwohner im Müll, in Deutschland liegt der Wert bei 237 Kilogramm. Dabei entfallen europaweit gut 40 Prozent des Verpackungsabfalls auf Pappe und Papier sowie 19 Prozent auf Kunststoff. Dabei ist der Onlinehandel einer der Treiber. So hat laut Umweltbundesamt der Verbrauch von Papierverpackungen im Distanzhandel von 1996 bis 2017 um 607 Prozent zugenommen. Mit der EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle will die EU-Kommission als Teil des Green Deal dazu beitragen, den Verpackungsmüll zu vermindern. Ziel der für alle Mitgliedstaaten gültigen Verordnung ist es, die negativen Auswirkungen von Verpackungen auf die Umwelt zu minimieren, indem die Hersteller zur Verantwortung gezogen werden. Außerdem soll sie die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft fördern. Hintergrund Die WWF Studie „Alles aus Holz“ zeigt, dass es bereits heute weder in Deutschland noch weltweit genügend Holz gibt, um die Nachfrage nachhaltig zu decken. Kontakt Sylvia Ratzlaff Pressesprecherin für die Partnerschaft EDEKA Verbund / Berlin E-Mail Tel: 030311777458 @RatzlaffWWF auf Twitter Teilen Sie die News Teilen auf Facebook Teilen auf Bluesky Teilen auf Whatsapp

zuletzt aktualisiert: 20.11.2023

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WWF fischt nach Geisternetzen

 
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  • 2016
  • Juli
  • WWF fischt nach Geisternetzen

WWF fischt nach Geisternetzen Bergungsarbeiten von herrenlosem Fischereigerät in der Ostsee erfolgreich gestartet Geborgenes Geisternetz © Britta König / WWF Sassnitz/Hamburg: Erfolgreicher Start für die Jagd nach Geisternetzen: Ein großes Schleppnetz und Stellnetzreste mit einem Gewicht von etwa 1,5 Tonnen hat der WWF bei ersten Bergungsausfahrten vor Rügen vom Grund der Ostsee geholt. In Zusammenarbeit mit einem Fischer wird erstmals ein speziell konstruierte „Netzharke“ eingesetzt, mit der auf dem Meeresgrund liegende Netze erfasst und an Bord des Fischerboots gehievt werden. „So lassen sich die Areale, in denen vermehrt mit verlorenen Netzen zu rechnen ist, großflächig absuchen und gefundenes Fischereigerät gleich entfernen. Die Netzharke ist dabei deutlich kleiner und verträglicher als gebräuchliche Grundschleppnetze und wird derzeit in Schleppnetzgebieten getestet“, erläutert Philipp Kanstinger, WWF-Meeresschutzexperte. Grundsätzlich einsetzbar ist die Methode dort, wo nicht mit denkmalgeschützten Schiffswracks oder Munitionsaltlasten zu rechnen ist. Die während der Such-und Bergungsfahrten gewonnenen Daten dienen auch als Grundlage für eine ostseeweite Karte von Verdachtsflächen für Geisternetze. Der WWF fordert eine praktische Umsetzung der Meldepflicht aus der EU Fischereikontroll-Verordnung in Deutschland. „Wir müssen es schaffen, dass die Meldung von Netzverlusten nicht zu Angst vor Strafen bei den Fischern führt und dass wir eine verlässliche Grundlage für Netzsuche, Bergung und Vermeidung der Netzverluste bekommen. Dazu brauchen wir die Fischer und auch die Behörden.“ sagt Kanstinger. Darüber hinaus müssen zügig Methoden zum Markieren und Auffinden von Netzen entwickelt und umgesetzt werden. Das Bergungsprojekt profitiert stark von den Erfahrungen der Fischer. Der am Projekt beteiligte Fischer Karl-Heinz Neumann wird während der fischereifreien Zeit weiter nach Netzen fischen und kann dabei auf langjährige Erfahrung zurückgreifen: „Keinem Fischer geht sein Arbeitsgerät ohne Grund verloren. Aber wenn Hindernisse am Boden einem das Netz zerhacken, meidet man solche Stellen in Zukunft. Wir wissen also, wo wir suchen müssen“, so Neumann. Im Juli werden die Bergungsfahrten des Projekts vor Usedom fortgesetzt. Allein in der Ostsee gehen jährlich etwa 10.000 Netze oder Netzteile verloren. Etwa ein Zehntel des weltweiten Kunststoffmülls im Ozean besteht aus Geisternetzen. Bis zur vollständigen Zersetzung der Kunststoffe können bis zu 400 Jahre vergehen. Die Bilder dürfen ausschließlich im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung und mit inhaltlichen Bezügen zum WWF verwendet werden. Mit der Veröffentlichung stimmen Sie automatisch unseren <link internal-link internal link in current>Nutzungsbedingungen zu. Kontakt WWF Presse-Team E-Mail

zuletzt aktualisiert: 14.07.2016

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EDEKA und WWF: Ökologischen Fußabdruck reduzieren

 
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  • April
  • EDEKA und WWF: Ökologischen Fußabdruck reduzieren

EDEKA und WWF: Ökologischen Fußabdruck reduzieren WWF und EDEKA veröffentlichen sechsten Fortschrittsbericht der gemeinsamen „Partnerschaft für Nachhaltigkeit“/Zielsetzungen betreffen EDEKA-Eigenmarkensortiment mit 4.000 Artikeln/Partner leisten Pionierarbeit und entwickeln Nachhaltigkeitsstandard © Edeka/WWF WWF und EDEKA haben den Online-Fortschritts­bericht 2018 ihrer Partnerschaft für Nachhaltigkeit veröffentlicht. Mit dem Bericht dokumentieren sie ihr Engagement, den ökologischen Fußabdruck des Lebens­mitteleinzelhändlers deutlich zu verringern. Im Zentrum stehen die rund 4.000 EDEKA Eigenmarkenartikel, die entlang von acht Themenfeldern – von Fisch über Klima und Süßwasser bis Verpackung – stetig überarbeitet werden. Bereits seit 2009 besteht die Zusammenarbeit zwischen EDEKA und WWF, die derzeit ihr zehnjähriges Jubiläum feiert. Um die gemeinsame Arbeit transparent zu machen, erscheint seit 2013 jährlich ein Fortschrittsbericht, nachdem die Partnerschaft rund um Fisch und Meeresfrüchte ab 2012 um weitere Themen erweitert worden war. „Durch die Zusammen­arbeit mit dem WWF übernimmt EDEKA schon seit 10 Jahren für unsere Kunden sichtbar Verantwortung. In Tiefe und Umfang ist diese Partnerschaft weltweit einzigartig. Gerade auch durch die zunehmende Bedeutung des Themas für die Verbraucher ist es uns gelungen, vielfach neue Standards zu setzen“, sagt Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA AG anlässlich der Veröffentlichung des Berichts. „Die Partnerschaft hilft uns, die weltweiten Naturschutzziele des WWF zu erreichen. Nehmen wir Palmöl, das heute in jedem zweiten Supermarktprodukt steckt: Wir haben EDEKAs Bedarf auf zertifizierte Quellen umgestellt, damit für den Anbau kein weiterer Regenwald gerodet wird“, erläutert Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand des WWF. Der Fortschrittsbericht 2018 zeigt, dass die Beschaffungsprozesse des Eigenmarken­sortiments tiefgehend verändert wurden. Dabei setzen die Partner einerseits auf den kontinuierlichen Ausbau von Zertifizierungen: Stand 30. Juni 2018 stammten nahezu 100 Prozent des Palmöls, 95 Prozent der Papp- und Papierverpackungen und 81 Prozent der Fisch und Meeresfrüchte von EDEKA-Eigenmarkenprodukten aus nachhaltigen Quellen. Andererseits betreten die Partner häufiger Neuland, da bei anderen Themen noch keine Standards existieren: Bei Verpackungen hat EDEKA die Mehrwegdose für die Frischetheke in einem Pilotprojekt eingeführt. Im Bereich Süßwasser erarbeitete der WWF das EDEKA Wasserrisiko-Tool, um Obst- und Gemüse-Lieferanten aus Regionen mit Wasserproblemen zu ermitteln. Mit ihnen werden Lösungen gefunden, um den Wasserverbrauch zu verringern und nachhaltiger zu gestalten. Dazu setzen die Partner den jungen Standard der Alliance for Water Stewardship (AWS) ein, der eine nachhaltigere Wassernutzung im gesamten Flussgebiet statt auf Farm­ebene anstrebt. Auch beim Klimaschutz blicken EDEKA und WWF über den Tellerrand hinaus. So strebt EDEKA neben dem eigenen Treibhausgasminderungsziel auch eins für die vor- und nach­gelagerte Lieferkette an. Denn mehr als drei Viertel der Treibhausgasemissionen im Lebens­mitteleinzelhandel entstehen während Anbau, Produktion, Lieferung und Entsorgung der Produkte. Herausfordernd ist das Thema Soja. Hier will EDEKA die Fütterung von Nutztieren umstellen – weg von Soja aus Monokulturen in Übersee hin zu heimischen Futtermitteln wie Lupinen, Erbsen und Ackerbohnen. Erste Erfolge zeigen sich auf regionaler Ebene. So hat EDEKA Südwest die Fütterung für Schweinefleisch ihrer Marke Hofglück umgestellt. Die Arbeit zum Thema Beschaffungsmanagement kritischer Agrarrohstoffe ist das jüngste Themenfeld und startete 2018. Erstes Ergebnis sind 32 Beschaffungssteckbriefe zum Einkauf von nachhaltigerem Obst und Gemüse. Neben der Arbeit an den rund 4.000 Eigenmarken umfasst die Partnerschaft von WWF und EDEKA auch gemeinsame Projekte, um den Anbau von Lebensmitteln, etwa Orangen oder Bananen, umweltverträglicher zu machen und sich für den Artenschutz in der deutschen Landwirtschaft einzusetzen. Der Konsum von nachhaltigeren Alternativen aus dem EDEKA Eigenmarkensortiment wird durch das Panda-Logo angeregt. Derzeit tragen mehr als 300 Produkte zusätzlich zu anerkannten Umweltsiegeln auch den WWF-Panda. Der Fortschrittsbericht zeigt zu jedem der acht Themenfelder kurz und übersichtlich Ziel und Stand der Zielerreichung auf. Die Ziele der Partnerschaft sind auf mehrere Jahre angelegt und werden regelmäßig überprüft und wo nötig vertieft, verschärft und ausgebaut. Zentrale Daten des Berichts sind KPMG-geprüft. Der Fortschrittsbericht steht auf folgenden Seiten zum Download zur Verfügung: www.edeka-verbund.de/wwf https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Fortschrittsbericht-2018-WWF-EDEKA.pdf.pdf Kontakt WWF Presse-Team E-Mail

zuletzt aktualisiert: 24.04.2019

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