Der WWF Deutschland legt seinen zweiten Bericht zur menschenrechtlichen Sorgfalt vor. Hierbei stehen die Menschenrechtssituation in den Projektregionen und die Aktivitäten der Organisation zur menschenrechtlichen Sorgfalt im Mittelpunkt. Die Empfehlungen der von Richterin Navanethem („Navi“) Pillay geleiteten Kommission werden ebenso thematisiert, wie der Fortschritt in der Implementierung der Empfehlungen, die der WWF Deutschland 2019 von Löning – Human Rights & Responsible Business erhalten hat. Darüber hinaus werden menschenrechtlich relevante Vorfälle gelistet. Demnach gab es 2020 eine Beschwerde über potenzielle Menschenrechtsverletzungen in Lobéké, Kamerun. Der Fall wurde vom dortigen Menschenrechtszentrum, dass der WWF seit 2019 finanziert, aufgedeckt. Zudem wurde ein länger zurückliegender Fall aus der Demokratischen Republik Kongo weiterbearbeitet. Wahrscheinlich, so die WWF-Einschätzung, haben es hier Menschenrechtsverletzungen durch einen Mitarbeiter eines Regierungspartners gegeben. Die Ermittlungen dauerten an. Ziel des WWF ist es, menschenrechtliche Aspekte in allen Tätigkeitsfeldern strukturiert zu integrieren – insbesondere in Hinblick auf die Projekte in Krisen- und Konfliktregionen.