Im „Team Luchs Karlsruhe“ setzen Sie sich dafür ein, dass der Luchs dauerhaft in unsere Wälder zurückkehrt. Noch immer sind die wenigen Tiere in Deutschland durch geringe Populationsgrößen, Wilderei und fehlende Vernetzung gefährdet. Gemeinsam mit Ihnen als Unterstützende sorgen der WWF und der Zoo Karlsruhe dafür, dass sich die Bestände erholen und die Tiere sich wieder erfolgreich fortpflanzen können. Dafür werden im Zoo Karlsruhe Luchse gezüchtet und mit dem WWF als Projektpartner ausgewildert.

Der Zoo Karlsruhe dankt Ihnen mit:

Logo Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe
  • einer Einladung zum Artenschutztag in den Zoo
  • einem jährlichen Team-Tag im Zoo mit Neuigkeiten zur Luchshaltung
  • exklusiven Vorträgen von Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt und Zootierarzt Dr. Marco Roller zur Artenschutzarbeit (jährlich, abends vor Ort)

Der WWF dankt Ihnen mit:

„Team Luchs Karlsruhe“: Urkunde
  • einer personalisierten Luchs-Urkunde 
  • vier WWF Magazinen pro Jahr
  • jährlich einem exklusiven Bericht über die Luchse im Zoo Karlsruhe und in den WWF-Projektgebieten (per E-Mail)
  • einer Spendenbescheinigung pro Jahr

Wie hilft der Zoo Karlsruhe den Luchsen?

Erhaltungszucht im Zoo Karlsruhe

In einer 1.100 Quadratmeter großen Anlage im Zoo Karlsruhe lebt ein Luchspaar, dessen Nachkommen von ihrer Genetik her potenziell für eine Auswilderung geeignet sind.

Seine Jungtiere wachsen nach der Geburt mit möglichst wenig Menschenkontakt auf. Zu diesem Zweck wird der Bereich rund um das Gehege abgesperrt, so behalten die jungen Luchse ihre natürliche Scheu.

Auswilderungsvorbereitung im Oberwald

Im Tierpark Oberwald, der Dependance des Karlsruher Zoos mitten im Wald, befindet sich seit Anfang 2025 ein 5.000 Quadratmeter großes Gehege abseits der Besucherwege. In dieses Gehege kommt der für eine Auswilderung vorgesehene Luchsnachwuchs für mehrere Monate. Die Tiere leben so nahezu ohne Kontakt zu Menschen. Außerdem können sie dort naturnah mit ganzen Futtertieren, zum Beispiel Rehen, die im Straßenverkehr umgekommen sind, ernährt werden.

Wie setzt sich der WWF für den Luchs ein ?

Maßnahmen zum Schutz vor Isolation und Wilderei

Die größte Gefahr für den Luchs ist bislang seine Seltenheit. Bei sehr kleinen Populationen ist das Überleben jedes einzelnen Tieres entscheidend: Verkehrsunfälle, Krankheiten und illegale Tötungen können einen verheerenden Einfluss haben. Als Partner im Projekt wildLIFEcrime setzt sich der WWF mit Aufklärungsarbeit gegen Wildtierkriminalität ein. Durch eine verbesserte Meldung von Wildtierdelikten sollen mehr Fälle aufgeklärt und die Zahl der Straftaten langfristig reduziert werden.

Monitoring und Vernetzung der Luchspopulation

Luchse in Deutschland

Die bislang wiederangesiedelten Luchsvorkommen in Deutschland, im Bayerischen Wald, im Harz und im Pfälzerwald, sind weit voneinander entfernt. Um einer genetischen Verarmung entgegenzuwirken, müssen diese Populationen miteinander vernetzt werden. Dafür werden in geeigneten Gebieten Luchse ausgewildert und sogenannte Trittsteinpopulationen gegründet, so in Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen. Diese Lebensräume sind entscheidend, denn dort treffen Tiere aus angrenzenden Gebieten aufeinander und tragen so zum Erhalt der genetischen Vielfalt bei.

Gut zu wissen

Eine „Team Luchs Karlsruhe“-Fördermitgliedschaft ist kein Vertrag und kann jederzeit ohne Angaben von Gründen formlos beim WWF-Infoservice gekündigt werden. Ihren Spendenbeitrag können Sie außerdem von der Steuer absetzen. Hierfür erhalten Sie Anfang eines jeden Jahres unaufgefordert eine Spendenbescheinigung von uns.

Werden Sie Mitglied im „Team Luchs Karlsruhe“!

Gemeinsam schützen wir den Luchs in Deutschland.

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