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Stand: 11.02.2019

WWF und EDEKA feiern 10-Jähriges!

Fisch und Meeresfrüchte, Holz, Papier und Tissue, Palmöl, Soja, Klima und Süßwasser sind die Schwerpunkte der Zusammenarbeit von WWF und EDEKA © WWF
Fisch und Meeresfrüchte, Holz, Papier und Tissue, Palmöl, Soja, Klima und Süßwasser sind die Schwerpunkte der Zusammenarbeit von WWF und EDEKA © WWF

Seit zehn Jahren bringen EDEKA und WWF mehr Umweltschutz in Regale und Lieferketten. Mit Fisch fing im Jahr 2009 alles an. Heute arbeiten Deutschlands größter Lebensmitteleinzelhändler und der WWF auf vielen Feldern erfolgreich zusammen: Von A wie Artenvielfalt bis Z wie Zitrusfrüchte reicht das gemeinsame grüne Handeln. Mit zwölf Millionen Kunden täglich haben sogar kleine Schritte eine enorm große Wirkung. Weniger Verpackung, mehr Klimaschutz, Recycling statt neuer Rohstoff: Überall setzen sich die Panda-Partner für einen kleineren ökologischen Fußabdruck von EDEKA ein.

Kernstück der Zusammenarbeit sind die 3.600 Eigenmarkenartikel, die EDEKA anbietet. Sie werden anhand von acht Schwerpunktthemen überarbeitet. Auf dem Aufgabenzettel stehen: Fisch und Meeresfrüchte, Holz, Papier und Hygienepapiere, Palmöl, Soja, Klima, Süßwasser, Verpackungen und Beschaffungsmanagement kritischer Agrarrohstoffe. Jeder dieser Schwerpunkte ist mit konkreten Zielsetzungen verbunden. Ein jährlicher Bericht hält Thema für Thema die Fortschritte fest. Die Ziele der Partnerschaft gelten seit 2015 auch für Netto Marken-Discount als Teil des EDEKA-Verbunds.

10 Jahre erfolgreiche Partnerschaft vom WWF und EDEKA © WWF
10 Jahre erfolgreiche Partnerschaft vom WWF und EDEKA © WWF

Darüber hinaus wollen die Partner auch den Konsum von nachhaltigeren Produkten fördern. Daher sind EDEKA-Eigenmarkenprodukte, die besonders umweltfreundlich sind, mit dem Panda-Logo gekennzeichnet. Das Logo findet sich auf Eigenmarkenprodukten, die anerkannte Standards (EU-Biosiegel, Naturland, Bioland oder vergleichbare Bioverbände, MSC, FSC oder Blauer Engel) erfüllen und entsprechend durch unabhängige Prüforganisationen zertifiziert sind. Der WWF-Panda ist also kein Umweltsiegel, sondern weist auf solche Siegel hin. Bei den Bio-Produkten gibt es zusätzlich noch eine Wasserrisiko- und Sozialrisikoprüfung, weil diese wichtigen Aspekte durch das Biosiegel nicht abgedeckt sind.

 

Zudem gibt es drei Anbauprojekte im In- und Ausland – denn bereits auf dieser Ebene kann bei der Herstellung von Supermarktprodukten vieles verbessert werden. Wir zeigen gemeinsam, wie der konventionelle Orangen- und Bananenanbau besser geht. Das dritte Projekt kümmert sich um Artenvielfalt in der Biolandwirtschaft in Deutschland.

EDEKA UND DER WWF

10 Jahre – 100 gute Nachrichten

Zum Jubiläum wollen wir die Erfolge aus zehn Jahren Zusammenarbeit feiern, denn gemeinsam haben wir viel erreicht. Die ersten zehn Erfolgsbeispiele folgen hier, die kompletten 100 guten Nachrichten finden sich hier: edeka.de/100gutenachrichten. Und in unserem jährlichen Fortschrittsbericht können Sie sich im Detail informieren, woran wir derzeit arbeiten.

Kauffrau mit Panda © EDEKA / WWF
Kauffrau mit Panda © EDEKA / WWF
  1. Es ist amtlich: Gelb und blau ergibt grün.
    Durch die Partnerschaft stellen EDEKA und WWF das Sortiment auf umweltfreundliche Standards um, transformieren Lieferketten über EDEKA hinaus und fördern nachhaltigen Konsum. Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes bestätigt, dass diese Maßnahmen nachhaltig wirken.
  2. Kehraus an der Fischtheke
    Vom Aussterben bedrohte Fischarten wie Aal, Rochen, Hai und Stör wurden ausgelistet. Die „Aal-Bilanz“ als Beispiel: rechnerisch 62.500 gerettete Aale.
  1. Die Umwelt ist uns nicht Banane.
    EDEKA und WWF bringen mehr Umweltschutz in den konventionellen Bananenanbau. Das Projekt wurde in den letzten Jahren kontinuierlich ausgeweitet und umfasst mittlerweile 24 Farmen auf über 3.000 Hektar in Ecuador und Kolumbien - also eine Fläche fast 10 Mal so groß wie der Englische Garten in München, auf der bessere Bananen angebaut werden. Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier
  2. Bei uns piept's wieder.
    Durch Grünstreifen an Feldrändern und Beachtung der Brutzeiten konnte sich der Bruterfolg des in Deutschland stark gefährdeten Braunkehlchens auf den Flächen, auf denen diese Artenschutz-Maßnahmen umgesetzt wurden, fast verdoppeln. Mehr Informationen rund um das Thema Landwirtschaft finden Sie hier.
  3. EDEKA lässt die Bäume im Wald.
    100 Prozent der EDEKA-Holz- und Papierprodukte bestehen nun aus Altpapier oder stammen aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. 
  4. Wir starten einen neuen Abschnitt für den Aufschnitt.
    EDEKA hat Mehrwegdosen an den Frischetheken eingeführt und bietet diese in immer mehr Märkten bundesweit an. Die EDEKA-Kunden haben bereits mehrere Tausend Dosen gekauft und ermöglichen so eine Ersparnis von bis zu vier Kilogramm Verpackungsmaterial pro Tag je teilnehmendem Markt.
  5. Wir lassen unsere Früchtchen frei.
    EDEKA bietet nahezu alle Obst- und Gemüse-Produkte auch lose an. Sie werden stattdessen mit Etiketten, Banderolen oder Smart Branding (Bio-Kennzeichnung per Lasergravur) versehen. Letzteres spart 50 Tonnen Plastik im Jahr ein – also das Gewicht von acht ausgewachsenen Elefanten.
  6. Wasserpionier.
    Dank WWF-Beratung übernimmt EDEKA als erster Lebensmitteleinzelhändler Verantwortung für Süßwasser und geht entlang seiner Lieferketten aktiv gegen Probleme wie Wasserknappheit und -verschmutzung vor.
  7. Unsere Mission: weniger Emission.
    Wir leisten unseren Beitrag zum Klimaschutz, um die Bemühungen der Politik zu unterstützen und die globale Erwärmung zu begrenzen. Deshalb haben wir Klimaschutz als ein Arbeitsfeld innerhalb unserer Partnerschaft mit EDEKA verankert und veröffentlichen die Ergebnisse alle zwei Jahre in einer unabhängig erstellten Klimabilanz. Unser Ziel ist es, die Treibhausgase bis 2020 um 30 Prozent im Vergleich zu 2011 zu reduzieren, bis 2025 sogar um 50 Prozent.
  8. In die EDEKA-Eigenmarken kommt nur noch zertifiziertes Palmöl.
    EDEKA hat alle Palmölbestandteile in ihren Eigenmarkenprodukten zu 100 Prozent auf zertifiziertes Palmöl um gestellt. Best Practice! So wird weniger Regenwald vernichtet.

Kontakt WWF Unternehmen

Patricia Graf

PANDA Fördergesellschaft für Umwelt mbH

Tel.: +49 (0) 40 530 200-357

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Kontakt WWF Presse

Sylvia Ratzlaff

Pressesprecherin, Berlin

Tel.: +49 (0) 30 311 777-458

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Kontakt EDEKA

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Andrea Ebert

Tel.: +49 (0) 40 6377-2182
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22297 Hamburg

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