Winter bedeutet für viele, die Zeit drinnen zu verbringen – dabei lohnt es sich, auch in der etwas ungemütlicheren Jahreszeit viel Zeit draußen zu sein. Einfach mal vor der Haustür umschauen! Die Natur bietet so viel. Ob Stadtpark, Waldgebiet oder der nahegelegene See. Hier finden Sie Tipps, Erfahrungen, Ideen und vieles mehr, was die Natur auch im Winter zu bieten hat. Die Natur gibt uns so viel. Es lohnt sich, auf sie zu achten und sie zu schützen!
Tipps für einen Ausflug in die Natur
Wohlbefinden steigern
Ziehen Sie sich warm an und nehmen sich Zeit – am besten im Zwiebel-Look. Lassen Sie sich einfach treiben und entdecken Ihre Umgebung. Eine Thermosflasche mit heißem Tee kann dabei auch nicht schaden. Bereits nach 20 bis 30 Minuten im Grünen erfährt man eine merkliche Reduzierung des Stresshormons Cortisol. Ob Wald oder Garten macht dabei keinen Unterschied. Natur hilft also. Was noch hilft: Stressfaktor Handy ausschalten dabei.
Gehen Sie in der Mittagszeit spazieren. Selbst im Winter bekommen Sie an einem grauen Tag 15.000 Lux ab. In geschlossenen Räumen kommen Sie auf maximal 400 Lux. „Lux“ ist die Einheit, in der die Stärke von Licht gemessen wird. Licht hat an einem strahlenden Sonnentag 100.000 Lux.
Regelmäßiges Spazierengehen steigert nicht nur das Wohlbefinden, sondern senkt auch das Risiko, an Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Alzheimer zu erkranken. Außerdem macht das Gehen fit, hilft beim Abnehmen und kann Rückenschmerzen lindern.
Noch mehr Entspannung: Vielleicht umarmen Sie ja mal einen Baum zur Abwechslung. Schon fünf Minuten Baumumarmung am Tag reichen. Genießen Sie die Wärme des Baums und atmen sie die vielen Gerüche tief ein. Sie entspannen sofort und fühlen sich einfach besser.
Rinde und Spuren raten
Nehmen Sie sich doch dabei gleich vor, den Baum anhand der Rinde zu bestimmen. Machen Sie zum Beispiel ein Foto und recherchieren zu Hause oder lassen Ihre Freund:innen in den Sozialen Medien raten. In deutschen Wäldern wachsen über 70 verschiedene Baumarten. Am meisten Fichte (25 Prozent), Kiefer (23 Prozent) und Buche (16 Prozent).
Alternativ erraten Sie Tierspuren auf den Wegen oder im Schnee – Hund, Katze, Reh, Eichhörnchen? In welche Richtung ist das Tier unterwegs? Wo sind Vorder- und Hinterbeine? Wie viele Zehen sind da zu sehen? Welche Tiere haben so viele Zehen? Welche Paarhufer kennen wir, die eher kleine Füße haben? Im Blog erfahren Sie mehr über die Kunst des Fährtenlesens.
Der Natur mit Respekt begegnen
Lassen Sie keinen Müll liegen. Noch besser: wenn Sie welchen finden, sammeln Sie ihn auf und entsorgen ihn in einer Mülltonne. Inspiriert von unserer WWF Jugend könnten Sie auch einen Clean-Up-Walk starten. die Jugendlichen haben 2019 allein 235 Kilogramm Müll zwischen Bensheim und Heidelberg gesammelt.
Auch wenn es manchmal schwerfällt: Hunde im Wald bitte an der Leine halten. Zum Schutz der wilden Tiere — und der Hunde.
Genießen Sie die frische Luft, schützen Sie unsere Natur und passen Sie gut auf sich auf!
Erleben Sie die Natur mal anders
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