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Stand: 01.10.2018

VHS-Kurs „klimafit“ – Klimawandel und Folgen verstehen – Zukunft gemeinsam gestalten

Der Helmholtz Verbund für regionale Klimaänderung (REKLIM) und der WWF Deutschland haben 2017 in Südwestbaden ein Pilotprojekt an neun Volkshochschulen gestartet, um mit einem innovativen Kursformat Bürgerinnen und Bürger zu Multiplikatoren im kommunalen Klimaschutz auszubilden. Dabei wurden sie unterstützt von den Bildungsträgern fesa e.V. und ifpro. Gefördert wird dieses Vorhaben durch die Robert Bosch Stiftung und die Klaus Tschira Stiftung. Nach erfolgreicher Einführung geht der Kurs nun an insgesamt 16 Standorten im Norden, Osten und Südwesten Deutschlands in die zweite Runde.

Bettina Münch-Epple, WWF
Bettina Münch-Epple, WWF

„Mit den Teilnehmenden des ‚klimafit‘-Kurses haben Städte und Gemeinden neue Multiplikatoren für den kommunalen Klimaschutz gewonnen, die wissen, wie sich der Klimawandel in der Region auswirkt, welche Maßnahmen die Kommune zur Klimaanpassung plant und was  sie selbst zum Klimaschutz beitragen können. So kann die Kommune gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern innen klimafit werden.“

Globales Problem mit regionalen Folgen

Klimawandel ist ein globales Problem mit ganz konkreten regionalen Folgen. In ganz Deutschland häufen sich die Wetterextreme: heftige Gewitter, Starkregen und lange Hitzephasen richten Schäden in Millionenhöhe an. Für viele Menschen wird der Klimawandel deshalb zum relevanten Thema: im Privatleben, wenn es zum Beispiel um die Auswahl eines Baugrundstückes geht, ebenso wie im Beruf.

Dr. Klaus Grosfeld, REKLIM
Dr. Klaus Grosfeld, REKLIM

„Angesichts der weitreichenden Folgen des Klimawandels direkt bei uns vor der Haustür wird das immer wichtiger: Insbesondere die Regionen im Südwesten Deutschlands sind schon heute massiv von der Erderwärmung betroffen. Extremwetterereignisse wie Starkregen und lange Hitzeperioden sind hier schon lange keine Seltenheit mehr.“

Für wen ist der VHS-Kurs „klimafit“ gedacht?

Unser Fortbildungskurs „klimafit“ richtet sich an alle interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die mithelfen möchten, ihre Städte und Gemeinden klimafreundlich auszurichten. Daneben spricht der Kurs auch bestimmte Berufsgruppen und Entscheidungsträger an. Sie haben eine besondere Verantwortung bei der klimafreundlichen Gestaltung ihrer Städte und Gemeinden. Um schwierige Entscheidung auch in Fragen der Klimaanpassung besser treffen zu können, bieten die neu entwickelten Kurse viele Grundlagen.

 

Unsere Zielgruppen sind:

  • Entscheidungsträger – z.B. ehrenamtliche Gemeinde-/Stadt-/Kreisräte.
  • Gestalter – z.B. Städteplaner, Architekten, Energieberater, Heizungsbauer, Handwerker, Grünflächenplaner,
  • Betroffene – z.B. Wasser- und Energiewirtschaftler, Landwirte und Förster, Menschen im Gesundheitswesen, Versicherungsmakler etc., 
  • Aktive – z.B. Mitglieder in Klimaschutzvereinen, Umwelt- und Naturschutzverbände, Vorstände von Bürgerenergiegenossenschaften, Ehrenamtliche im Zivil- und Katastrophenschutz,
  • allgemein Interessierte, die Kenntnisse zum Klimawandel/Klimaschutz erlangen und vertiefen möchten.
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