Immer mehr Unternehmen und Institutionen setzen auf Ökostrom. Das ist grundsätzlich eine gute Nachricht. Wirklich wirkungsvoll ist dies aber erst dann, wenn der beschaffte Strom nachweislich einen Zusatznutzen für die Energiewende hat. Strom mit dieser Qualität nennen wir Ökostrom next generation. Welche Kriterien dahinterstehen und wie Sie entsprechend beschaffen, verrät unser Leitfaden zur Beschaffung von Ökostrom für Großverbrauchende.

Klimaschutz wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor

Vom Nice-to-have- zum Must-have-Thema: Eine nachhaltige, klimaschonende Unternehmensführung entwickelt sich immer mehr zum bedeutenden Wettbewerbsfaktor. Viele marktrelevante Unternehmen haben bereits Klimaschutzziele formuliert und setzen damit ihre Lieferanten unter erheblichen Druck, klimaschonende Produkte und Materialien ins Portfolio zu nehmen.

Nach den ersten Schritten – der Bilanzierung, dem Aufsetzen von Klimazielen und einer entsprechenden Strategie – geht es an die Umsetzung konkreter Maßnahmen. Ganz weit oben steht dabei der Bezug von Ökostrom – einfach zu realisieren und mit direktem Effekt in der unternehmerischen CO2-Bilanz, doch unter Umständen mit sehr begrenzter Wirkung auf die CO2-Reduktion. Entscheidend ist, dass der beschaffte Ökostrom einen nachweisbaren Zusatznutzen für die Energiewende hat.

Ökostrom next generation: WWF-Empfehlungen für Ökostrom-Qualität

Die steigende Nachfrage der Unternehmen nach grünem Strom möchte der WWF bestmöglich im Sinne einer beschleunigten Energiewende nutzen. Was genau wir darunter verstehen, haben wir im Konzept Ökostrom next generation definiert. Die darin aufgelisteten Anforderungen und Kriterien zur Qualität von Ökostrom verstehen wir als Empfehlungen für Unternehmen zur Beschaffung von hochwertigem grünem Strom.

Dieser Online-Leitfaden liefert Ihnen Informationen und Hintergründe und dient mit praktischen Tipps als konkrete Arbeitshilfe für alle im Unternehmen, die für den Stromeinkauf zuständig sind.

Warum Unternehmen Ökostrom beziehen sollten