Unsere Biosphäre ist ein Puzzle aus vielen Teilen, mit einem entscheidenden Akteur: Insekten. Seit Millionen von Jahren prägen sie eine der wirkungsvollsten Koevolutionen der Erdgeschichte. In Partnerschaft mit den Pflanzen formten sie die Vielfalt unserer Landschaften, indem sie zur Entstehung von Blüten beitrugen. Insekten waren die ersten, die den Himmel eroberten, und sie schufen Nährstoffkreisläufe sowie Nahrungsketten, die die Grundlage unserer Existenz bilden. Sie haben die Dinosaurier überlebt – aber können sie uns überleben?
Die filmische Reise setzt vor rund 400 Millionen Jahren an und folgt den komplexen Verflechtungen innerhalb der Ökosysteme. In eindrucksvollen Bildern und ergänzt durch eine einfühlsame Erzählebene – gesprochen von Katharina Thalbach – eröffnet sich ein Zugang zum Mikrokosmos der Insekten und ihrer oft übersehenen Bedeutung. So wird sichtbar, welche Rolle diese Lebewesen für das Gleichgewicht unseres Planeten spielen.
In den letzten 300.000 Jahren hat der Mensch die Erde so stark verändert, dass Lebensräume zunehmend verschwinden. Die Art und Weise, wie wir wirtschaften und unsere Umwelt nutzen, stellt viele dieser Systeme vor große Herausforderungen. Monokulturen in Land- und Forstwirtschaft bieten kaum Raum für biologische Vielfalt.
Der Film begleitet deshalb unterschiedliche Landwirt:innen, die neue Wege suchen, um Nahrungsmittel zu produzieren und zugleich natürliche Kreisläufe zu erhalten. Ihre Ansätze zeigen, wie ein Zusammenwirken von menschlicher Nutzung und ökologischen Prozessen möglich ist – und welche Perspektiven sich daraus für die Zukunft ergeben können.