Der Wisent ist zurück in Deutschland. Rund 25 Tiere leben frei im nordrhein-westfälischen Rothaargebirge. Dank ähnlicher Schutz- und Wiederauswilderungsprojekte in Polen ist es nur eine Frage der Zeit, bis Wisente auch in den Osten Deutschlands wandern. Wer solange nicht warten will, kann bereits jetzt unseren 3D-animierten Wisent als Augmented Reality entdecken.

Wisente beobachten per Augmented Reality

Wisente sind eindeutig als solche erkennbar und mit keinem anderen Tier verwechselbar. Welche Merkmale den Wisent so einzigartig machen, erfahren Sie über die Infopoints. Wem das nicht genug ist, der holt sich unser 3D-Modell über ein mobiles Endgerät als erweiterte Realität (im Englischen: Augmented Reality (AR)) in die eigene Umgebung. Doch Achtung: Das größte und schwerste Landsäugetier Europas passt nicht in jedes Wohnzimmer!

Am besten lassen sich unsere AR-Tiere beobachten, wenn alle anderen Tabs und Apps geschlossen sind.

Die einzelnen Merkmale und Infopoints im Detail:

Verbreitung: Wo Wisente in Deutschland leben

Die einzige freilebende Wisentherde in Deutschland lebt seit 2013 im Rothaargebirge in Nordrhein-Westfalen. Nachdem Wisente dort vor über 400 Jahren ausgerottet wurden, wurde 2003 ein Wiederansiedlungsprojekt von einem privaten Waldbesitzer ins Leben gerufen. Heute leben dort ca. 26 Wisente.

Wisente können auch von Polen zu uns nach Deutschland wandern. Das letzte Mal geschah das 2017. Leider wurde der Wisentbulle kurz darauf getötet. Im Westen Polens leben mittlerweile wieder über 330 Wisente – Tendenz: steigend. Über kurz oder lang könnte also bald der nächste Wisent nach Deutschland wandern.

© WWF Deutschland 07/2021; Quelle: Zachodniopomorskie Towarzystwo Przyrodnicz und European Bison Pedigree Book

Schutz und Gefährdung: Wie es um den Wisent steht

Wisente sind heute streng geschützt und sowohl in Polen als auch in Deutschland ist die Jagd auf sie verboten. Denn obwohl ihr Bestand stetig steigt brauchen Wisente nach wie vor unseren Schutz. Wisent-Herden in Europa sind meist sehr klein und isoliert voneinander. Durch eine fehlende genetische Vielfalt sind sie wesentlich anfälliger für Krankheiten wie Virusinfektionen und Parasiten.

Auch der Lebensraumverlust ist eine Gefahr für Wisente. Trotz ihres Schutzstatus kam es zudem etwa in Polen in den letzten Jahren zu illegalen Tötungen.

So setzt sich der WWF für den Wisent ein

  • Mockup Augmented Reality Modelle © Demodern Heimische Wildtiere per Augmented Reality erleben

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  • Europäisches Bison © Ola Jennersten / WWF Schweden Wisente

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