Der WWF Deutschland betreut zurzeit das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Projekt „G7 Klimapolitik Austausch und Input der Zivilgesellschaft“. Dieses stellt eine Erweiterung unserer bisherigen Arbeit dar: Bereits Anfang 2022 begleitete der WWF die deutsche G7-Präsidentschaft in einem BMUV-geförderten Projekt mit Expert:innendialogen zu Schwerpunktthemen der G7 Klima-Agenda. Dabei rückt auch die der G20 in den Fokus.

Für das Projekt veranstaltet der WWF erneut drei Expert:innendialoge, um die drängendsten klimapolitischen Fragen der Industrie- und Schwellenländer sowie Handlungsempfehlungen der Zivilgesellschaft zu diskutieren. Das Projekt zielt darauf ab, einen vertieften Austausch zwischen deutschen Umweltorganisationen und Think Tanks zur internationalen Klimadiplomatie herzustellen. Als Think Tanks werden Institute bezeichnet, die den Austausch von Informationen zwischen Politik und Wirtschaft fördern und öffentliche Diskurse zu dringenden Themen anregen.

Mit der Übergabe der G7-Präsidentschaft von Deutschland an Japan und mit Blick auf die G20-Präsidentschaft von Indien im Jahr 2023, werden auch internationale Think Tanks und Umweltorganisationen mit eingebunden. Das Ecologic Institut stellt für jeden der Dialoge ein Inputpapier als Diskussionsgrundlage zur Verfügung.

Projektlaufzeit: 01.10.2022 bis 30.06.2023

Abgeschlossene Gespräche mit Expert:innen

Die bisherigen vier Expert:innendialoge konzentrierten sich auf eine Bestandsaufnahme der Klimadiplomatie im Jahr 2021, auf Strategien zur Dekarbonisierung der Industrie, die Finanzierung von Klimapartnerschaften und das Potenzial eines Klima-Clubs.

Akteur:innen der Zivilgesellschaft, von Think Tanks und Forschungsinstituten konnten dort Meinungen und Fachwissen austauschen, diskutieren und die entstandenen Inputpapiere zu klimapolitischen Themen der Think Tanks E3G und Ecologic Institut besprechen.

Projektlaufzeit: 15.11.2021 bis 31.03.2022

In den drei Expert:innendialogen und Inputpapieren geht es um 1. eine sozial-ökologische Reform der Energiepreispolitik in den G20-Staaten, 2. eine Bestandsaufnahme der Klimapolitik in 2022 mit Ausblick auf 2023 und 3. darum, wie die G20-Länder den globalen Markt für Wasserstoff nachhaltig gestalten können. Die Papiere werden jeweils nach Abschluss der jeweiligen Dialoge hier veröffentlicht.

Durch die vier Dialoge konnte ein fruchtbarer Austausch zu G7-Themen und ein hilfreiches Netzwerk von Think Tanks und Verbänden der Umwelt- und Entwicklungspolitik etabliert werden.

Kontakt für das Projekt “G7 Klimapolitik - Austausch und Input der Zivilgesellschaft"

Marianne Lotz

Policy Advisor Klimaschutz und Energiepolitik

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