Es brennt: Ob im Mittelmeerraum, in Sibirien oder Kalifornien. Zahlreiche Wälder stehen in Flammen. Nicht immer sind die Feuer eine Katastrophe, feuerangepasste Ökosysteme brauchen sogar gelegentliche Feuer, um sich zu regenerieren.

September 2021: Verheerende Brände in Spanien

Waldbrände in der Sierra Bermeja, Malaga, Spanien © IMAGO / Agencia EFE
Waldbrände in der Sierra Bermeja, Malaga, Spanien © IMAGO / Agencia EFE

Die Brandsaison 2021 verlief in Spanien im Vergleich zu anderen Mittelmeeranrainern zunächst vergleichsweise glimpflich.

Im September schlugen die Flammen dann aber noch einmal besonders heftig zu: In der Sierra Bermeja in der Provinz Malaga tobt ein Feuer bislang nicht gekannter Intensität. Die Flammen lodern teilweise bis zu 30 Meter hoch und entwickeln eine enorme Hitze, was die Löscharbeiten nahezu unmöglich macht. Die Feuerexpert:innen sprechen bereits von einem „unbesiegbaren Superfeuer“ der sechsten Generation.

Ein Feuerwehrmann kam ums Leben und sechs Orte mit zusammen mehr als 3.000 Bewohner:innen mussten evakuiert werden. Der Einsatzleiter selbst erklärte, dass ganz gleich, wie viele Mittel aus der Luft oder vom Boden aus zur Verfügung stehen, das Feuer erst gelöscht werden könne, wenn der Wind aufhört zu wehen, die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur sinken und der lang ersehnte Regen eintrifft.

Der WWF Spanien fordert in Zukunft stärker auf die Brandprävention anstatt auf eine immer aufwändigere Brandbekämpfung zu setzen, zumal sich die Problematik durch den Klimawandel dramatisch verschärft.

Schützen Sie mit uns Wälder weltweit

Für weit über 90 Prozent der Waldbrände ist der Mensch, sei es durch Brandstiftung oder Unachtsamkeit verantwortlich. Weltweit haben nur etwa vier Prozent aller Waldbrände natürliche Ursachen wie beispielsweise Blitzeinschlag. Immer dann, wenn Waldbrände zu heftig, am falschen Ort, zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt oder zu häufig auftreten, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass das Ökosystem durch menschliche Eingriffe aus den Fugen geraten ist. Der WWF ist auf fast allen Kontinenten gegen Waldbrände im Einsatz. Sehen Sie hier eine aktualisierte Übersicht, wo Waldbrände auftreten und welche speziellen Anforderungen die Gebiete an unsere Arbeit setzen.

Aktuelle Nachrichten aus Griechenland (Stand 27.08.2021)

Die Waldbrände haben schätzungsweise fast 120.000 Hektar verbrannt, dreimal so viel wie die durchschnittliche Brandfläche zu dieser Jahreszeit. Der jüngste Großbrand – der zweite im Pateras-Gebirge nordwestlich von Athen/Attika – zerstörte eine Fläche von 9.437 Hektar. Das Naturreservat „Mountain Pateras“ wurde vollständig vernichtet.

In der Region Attika zerstörten die Feuer 14 Prozent der gesamten Waldfläche. Die Vernichtung wirkt sich auf das lokale Klima aus, erhöht das Risiko für Bodenerosion und hat auch unmittelbare Auswirkungen auf Pflanzen und Tiere vor Ort. Der Grauwolf zum Beispiel war vor Kurzem in die Wälder von Attika zurück gekehrt – ihm fehlen nun wichtige Korridore zwischen den Wäldern, über die er sich weiter nach Süden ausbreiten könnte. Gleiches gilt für die Population der Rothirsche in Parnitha.

Die Feuersaison befindet sich in Griechenland immer noch in einer kritischen Phase. Aufgrund wiederholter Hitzewellen sind die Wälder völlig ausgetrocknet, die Temperaturen sind immer noch hoch und gerade im Spätsommer fachen Winde die Feuer immer wieder an.

Das macht der WWF in Griechenland (Stand 27.08.2021)

Die Arbeit des WWF Griechenland und seiner Partner vor Ort ist nach wie vor in vollem Gange und zeigt erste Erfolge: Es wurden Teams zur Rettung und Versorgung von (verletzten) Wildtieren, aber auch für die Unterstützung der Menschen vor Ort aufgestellt. Der WWF treibt außerdem die Zusammenarbeit mit der Politik weiter voran und betont, wie wichtig die Prävention und die Waldbrandbekämpfung sind. Der WWF fordert die aktive Bewirtschaftung der Vegetation in stadtnahen Gebieten, die Einbeziehung der Gesellschaft in die Planung der Brandverhütung, die Förderung des ehrenamtlichen Engagements und das Aufgreifen des Drucks zur Deregulierung des Waldschutzes.

Nach wie vor ist der WWF Griechenland auf Spenden angewiesen, denn es liegt noch viel harte Arbeit vor den Teams. Es gilt jetzt, zerstörte Ausrüstung der Helfer zu ersetzen, die Wälder und Schutzgebiete so gut wie möglich wiederherzustellen, Wildtiere zu retten, Strategien für die Anpassung an die sich verändernden klimatischen Bedingungen zu schaffen und den Fokus der Arbeit auf langfristige Waldschutzmaßnahmen zu legen. Der WWF fordert außerdem, einen Mechanismus einzurichten, den ökologischen Zustand der betroffenen Lebensräume und der darin lebenden Arten kontinuierlich zu bewerten und Schutz- und Rehabilitationsmaßnahmen zu steuern.

Aktuelle Nachrichten aus der Türkei (Stand 19.08.2021)

Fast alle der mehr als 250 Waldbrände in der Türkei sind inzwischen gelöscht. Es waren Waldbrände, die in ihrer Intensität in der jüngeren Geschichte der Türkei beispiellos sind. Eine Fläche von mehr als 280.000 Hektar ist verbrannt. Zum Vergleich: Die Fläche, die bei den diesjährigen Waldbränden verbrannte, entspricht der Gesamtfläche, die in den letzten 20 Jahren dem Feuer zum Opfer fiel. Acht Menschen verloren bei den Bränden ihr Leben, tausende von Tieren verendeten, riesige Waldflächen, Bauernhöfe und Gewächshäuser brannten nieder.

Auf die beispiellosen Brände folgten starke Überschwemmungen im Nordosten der Türkei – ausgelöst durch heftige Regenfälle und die Ausbeutung der Landschaft. Auch diese Katastrophe wurden zerstörte Infrastruktur und forderte zahlreiche Todesopfer.

Auswirkungen auf die biologische Vielfalt

Insgesamt beherbergen die Ökosysteme der Türkei mehr als 11.000 Pflanzenarten an Land, von denen ein Drittel endemisch ist. Die nationale Liste der Tierwelt umfasst mehr als 480 Vögel, mehr als 160 Säugetiere, 143 Reptilien, 35 Amphibien und viele mehr.

Die am stärksten betroffenen Wälder sind die kalabrischen Kiefernwälder (Pinus brutia) und die typische Macchia-Vegetation (immergrüne Büsche) des Mittelmeerraums, die beide gut an Waldbrände angepasst sind und sich leicht regenerieren können.

Auch wenn eine Bewertung der ökologischen Verluste noch aussteht, ist eine erste Beobachtung, dass insbesondere die Natur in den Provinzen Muğla und Antalya geschädigt wurde. Hier betroffen sind Karakale (Caracal caracal) und Wildziegen (Capra aegagrus). Außerdem beherberen diese Regionen den Uhu (Bubo bubo) und den endemischen Wollschläfer (Dryomys laniger).

Nach einer vorläufigen Schnellbewertung des WWF Türkei könnten die lokalen Populationen von 121 gefährdeten Arten in der Provinz Antalya und 87 gefährdeten Arten in der Nachbarprovinz Muğla (u. a. fünf Eulen-, fünf Specht- und 21 Reptilien- und Amphibienarten) betroffen sein. Diese Tiere sind allesamt auf Waldlebensräume angewiesen.

Das macht der WWF in der Türkei (Stand 19.08.2021):

In der Türkei konnte der WWF bereits viel bewegen. Unmittelbar nach der Erstellung eines Notfallplans konnte der WWF Türkei innerhalb einer Woche fast 900.000 Euro an Spendengeldern von den lokalen Unternehmen sammeln und damit fast vollständig den Einsatz eines Hubschraubers finanzieren. Dieser Hubschrauber war sieben Tage lang insgesamt 57 Stunden im Einsatz und hat dabei geholfen, zahlreiche Brände in der Region zu löschen

Der WWF hat in der Türkei noch einen weiten Weg vor sich, um die Folgen der durch die Brände verursachten Zerstörung zu beseitigen und ist hierfür auf Spenden angewiesen. Damit soll ein weiterer Satz von Notfallkits angeschafft werden, mit deren Hilfe verletzte Wildtiere versorgt werden können. Außerdem will der WWF Türkei eine mobile Wildtierpflegestation einrichten – ein voll ausgestattetes Rettungsfahrzeug. Das größte Projekt ist aber die Errichtung eines Rehabilitationszentrums für Wildtiere.

Aktuelle Nachrichten aus Russland (Stand 19.08.2021):

Die meisten Feuer wüten in der Teilrepublik Jakutien im Osten Sibiriens

Im Jahr 2021 sind bereits mehr als 9 Millionen Hektar vom Feuer betroffen (zum Vergleich: 2020 waren es 8 Millionen Hektar), was der Fläche Portugals entspricht. Seit Beginn der Feuersaison wurden 108 Waldbrände in Schutzgebieten von regionaler Bedeutung registriert. 85 davon konnten bereits gelöscht werden, aber durch den extrem trockenen und heißen Sommer mit starken Winden greift das Feuer ständig auf neue Gebiete über.

Waldbrand in der russischen Republik Jakutien © Imago/ITAR-TASS/Ivan Nikforov
Waldbrand in der russischen Republik Jakutien © Imago/ITAR-TASS/Ivan Nikforov
Das macht der WWF Russland (Stand 19.08.2021):

Der WWF Russland hat einen Nothilfefonds für die betroffenen Gebiete gestartet.

„Nach eingehenden Beratungen mit unseren Kolleg:innen in den Schutzgebieten und dem Umweltministerium von Jakutien haben wir eine Liste der am dringendsten benötigten Ausrüstungsgegenstände erstellt und werden hoffentlich bald mehrere Fahrzeuge mit Anhängern, Feuerwehrrucksäcke und Overalls liefern können. Wir handeln so schnell wie möglich, denn es mangelt selbst an elementarsten Mitteln wie Schaufeln und Feuerwehrschläuchen, zudem sind viele Schutzgebiete sehr weit abgelegen.” So Irina Onufrenya, Leiterin des WWF-Programms zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Russland. „Wir haben keine Repräsentanz in Jakutien, da wir derzeit nicht viel in der Region arbeiten, aber wir haben Freund:innen, Partner-Organisationen und Mitarbeiter:innen, die sich um die Natur in Jakutien kümmern. Mehr als ein Drittel der Region ist von besonders geschützten Naturgebieten bedeckt, von denen viele in Gefahr sind.

In Zeiten der Klimakrise werden Waldbrände häufiger und vor allem heftiger. Hitze, Trockenheit und Wind machen Brände zum Inferno.

Klimakrise und Mensch verschärfen das Waldbrandrisiko zusätzlich.

Mittelmeerraum

Verbrannte Bäume in der Türkei © Michel Gunther / WWF
Verbrannte Bäume in der Türkei © Michel Gunther / WWF

Brände gibt es seit der großflächigen Entwaldung des Mittelmeerraums seit der Antike. Doch in Zeiten der weit vorangeschrittenen Degradierung der Lebensräume schlagen die Flammen in der Klimakrise immer heftiger zu: Trockenheit, Dürre und Wind fachen die Flammen an und kleine Feuer entwickeln sich in kürzester Zeit zu Großbränden.  

In den letzten Jahrzehnten  haben Anzahl und Ausmaß der Brände besorgniserregend zugenommen. Jedes Jahr brennt es dort mindestens 50.000 mal. Die Waldbrände sind fast immer das Werk von Menschen. Immobilienspekulation und Baulandgewinnung, aber auch Jagd und Weidewirtschaft stehen in Zusammenhang mit vorsätzlich gelegten Waldbränden.

Dazu kommen extreme Hitze und Trockenheit in den Sommermonaten und degradierte Wälder, in denen sich kleine Feuer rasend schnell verbreiten können. Allein in Italien verbrannten zwischen 2009 und 2018 durchschnittlich 73.000 Hektar pro Jahr. In diesem Sommer lodern erneut gewaltige Brände. Italien ist kein Einzelfall: Im gesamten Mittelmeerraum werden oft eine Million Hektar Wald- und Buschland im Jahr ein Opfer der Flammen. Besonders hart getroffen werden in diesem Jahr auch die Türkei und Griechenland.

Die Mittelmeerländer haben mit einem neuen Phänomen zu kämpfen, den sogenannten Mega-Waldbränden: Es entstehen wahre Feuerstürme, die nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden können. Sie enden erst, wenn sich die Wetterbedingungen ändern oder dem Feuer die Nahrung ausgeht. Die Klimakrise erhöht das Waldbrandrisiko im Mittelmeerraum. Immer längere Dürreperioden im Sommer sowie das Auftreten von Trockenheit während der anderen Jahreszeiten werden erwartet. Dadurch wird sich die Waldbrandsaison erheblich verlängern. Lange heiße Sommer fast ohne Regen sorgen für einen extrem trockenen Waldboden, so dass ein Funke genügt, um einen gewaltigen Flächenbrand zu entfachen. Starke, trockene Sommerwinde wie der Mistral in Frankreich oder der Levante in Spanien fachen die Feuer weiter an und verteilen die Funken.

Russland

Nach dem Brand © Global Warming Images / WWF
Nach dem Brand © Global Warming Images / WWF

In Russland sind besonders die Mitte und der Osten des Landes betroffen, wo gewaltige Waldbrände meist in abgelegenen Gegenden wüten. Obwohl dabei jedes Jahr mehrere Millionen Hektar Wald verbrennen, fanden  diese Brände lange wenig Beachtung. Doch die Brände rücken immer näher auch an Dörfer und Städte wie Jakutsk, die Hauptstadt Jakutiens, einer eisigen Wildnis Sibiriens. Auch hier zeigen sich die Auswirkungen der Klimakrise überdeutlich. Der Permafrostboden taut, die Moorlandschaften trocknen oberflächlich aus und immer neue Rekordtemperaturen wie zuletzt im Juni 2020 begünstigen die Feuer.

Auch in Russland wird der überwältigende Teil der Waldbrände vom Menschen verursacht. 72 Prozent der Waldbrände in Russland sind auf fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung zurückzuführen. Weitere sieben Prozent werden durch den Einsatz von Feuer in der Landwirtschaft verursacht. 14 Prozent haben andere Ursachen, wie zum Beispiel Funkenflug durch Eisenbahn oder Stromleitungen. Blitzschlag als natürliche Ursache war dagegen nur in sieben Prozent Auslöser der Waldbrände. Nur in den dünn besiedelten Gebieten im Norden Russlands lassen sich Waldbrände vielfach auf Blitzschläge zurückführen. Die Waldökosysteme Russlands sind in weiten Teilen an das periodische Auftreten von Bränden angepasst. Mittlerweile allerdings kommt es erheblich häufiger zu Waldbränden. Dies hat gravierende ökologische Folgen und führt in manchen Landesteilen zu einer Versteppung.

Nordamerika/Kalifornien

Waldbrand erreicht Wohnhäuser, Malibu, Kalifornien © David McNew / Stringer / Getty Images
Waldbrand erreicht Wohnhäuser, Malibu, Kalifornien © David McNew / Stringer / Getty Images

In Nordamerika sind Waldbrände natürliche Phänomene, die regelmäßig stattfinden. Die Wälder im Westen der USA und die borealen Wälder Kanadas sind von periodisch auftretenden Waldbränden abhängig, um sich verjüngen zu können. Im letzten Jahrhundert stieg allerdings die Intensität der Brände in vielen Gebieten der westlichen USA dramatisch an und bedroht nun Menschen und Wildtiere in der Region. Besonders auffällig ist die Häufung extremer Waldbrandjahre in der jüngsten Vergangenheit. Erstmals in 2015 und dann gleich wieder in 2017 und 2020 überstieg die Waldbrandfläche die Grenze von 4 Millionen Hektar, bzw. 10 Millionen Acres. In drei weiteren Jahren, 2011, 2012 und 2018, verbrannten mehr als 3,5 Millionen Hektar. Damit lagen in 6 der vergangenen 10 Jahren die Waldbrandflächen deutlich über den Höchstwerten der 1990er Jahre.

Auch in den USA wird die Mehrheit der Brände von Menschen verursacht. Im nationalen Durchschnitt gehen 86 Prozent der Waldbrände auf das Konto von Fahrlässigkeit oder Brandstiftung  14 Prozent der Brände hatten Blitzschlag als natürliche Ursache – allerdings variiert dies je nach Region. In manchen Gebieten im Westen der USA sind Blitzeinschläge der hauptsächliche Auslöser von Waldbränden.

Die Klimakrise verschärft die Situation weiter und wird für den sprunghaften Anstieg der Waldbrände seit Mitte der 1980er-Jahre verantwortlich gemacht: Die Waldbrandsaison verlängert sich, häufige Dürreperioden schwächen die Wälder und machen sie anfälliger für Brände. Meteorologen werten den Sommer 2021 mit seinen Rekordtemperaturen von bis zu 50 Grad, die wie ein Katalysator auf die Brände wirkten,  als ein deutliches Signal: Durch die Erderhitzung ist künftig häufiger mit solchen Extremereignissen zu rechnen.

 

Deutschland

Rauchschwaden über Brandenburg © Stiftung Naturlandschaften Brandenburg
Rauchschwaden über Brandenburg © Stiftung Naturlandschaften Brandenburg

In Deutschland ist besonders das Bundesland Brandenburg von Waldbränden betroffen, mit einem Schwerpunkt in den Kiefernwäldern südlich von Berlin. Diese besondere Waldbrandgefährdung erklärt sich aus den klimatischen Bedingungen: Brandenburg ist das regenärmste Bundesland. Charakteristisch sind dessen lockere Sandböden, die Niederschläge kaum speichern. Der hohe Kieferanteil von 70 Prozent erhöht das Waldbrandrisiko zusätzlich. Kiefernwälder gelten als besonders brandanfällig, weil deren Hölzer reich an ätherischen Ölen und Harzen sind. Die meisten Waldbrände in Deutschland werden vorsätzlich oder fahrlässig durch Menschen verursacht, fahrlässig verursachte Waldbrände gehen überwiegend auf das Konto von Campern, Waldbesuchern oder Kindern. Im Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 2011 bis 2020 ließen sich nur vier Prozent der Waldbrände in Deutschland auf natürliche Ursachen wie Blitzeinschlag zurückführen.

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