Ende 2020 blicken COSTA, einer der führenden Anbieter von tiefgekühlten Fisch- und Meeresspezialitäten, und der WWF Deutschland auf eine zehnjährige strategische Partnerschaft zurück. Die gemeinsamen Ziele: das gesamte Fisch- und Meeresfrüchtesortiment nachhaltig auszurichten und verantwortungsvollen Konsum zu fördern.

Nachhaltige Sortimentsgestaltung und Fischeinkaufspolitik

Wildlachsfilets MSC 250g COSTA © COSTA / WWF
Wildlachsfilets MSC 250g COSTA © COSTA / WWF

Die Überfischung der Weltmeere setzt sich ungebremst fort, was weitreichende ökologische Probleme nach sich zieht. Hier setzt die Zusammenarbeit zwischen COSTA und dem WWF an.

Ein Schwerpunkt der Partnerschaft ist die Weiterentwicklung der bestehenden Einkaufsleitlinien für Fisch und Meeresfrüchte. Das Ziel ist eine Sortimentsgestaltung, die kritische Fischereipraktiken und bedenkliche Aquakulturen vollständig aus den Lieferketten des Unternehmens ausklammert.

Als Maßgabe werden die strengen ökologischen und sozialen Anforderungen des WWF-Fischratgebers herangezogen. Zertifizierungen wie das Marine Stewardship Council (MSC) und das Aquaculture Stewardship Council (ASC) geben eine zusätzliche Absicherung, dass die Produkte aus verantwortungsvollen und gut gemanagten Fischereien und Aquakulturen stammen und genauestens rückverfolgbar sind.  

WWF-Logo gibt zusätzliche Orientierung beim Kauf

Costa / WWF Kooperation
Costa / WWF Kooperation

Beim Kauf eines mit dem WWF-Logo gekennzeichneten COSTA-Produkts kann sich der Verbraucher sicher sein, zur ökologisch und sozial nachhaltigeren Alternative zu greifen.

Alle COSTA-Produkte, die das WWF-Logo tragen, sind zusätzlich von unabhängiger Seite durch den MSC geprüft und zertifiziert. Zusätzlich zur Zertifizierung findet der Verbraucher Informationen zur Fischart, zum Fanggebiet und zum Fanggerät auf der Verpackung.

Im zurückliegenden Kooperationszeitraum unterstützte COSTA als Sponsor bereits nachfolgende WWF Projekte:

Plastikmüll in den Meeren © Jürgen Freund / WWF
Plastikmüll in den Meeren © Jürgen Freund / WWF

WWF Projekt „Plastikmüll in den Meeren“

In den Jahren 2017 und 2018 unterstützte COSTA das WWF Projekt „Plastikmüll in den Meeren“, um den WWF bei seiner Arbeit zu unterstützen, die Einträge von Plastikmüll in die Meere zu reduzieren. Dabei ging es vor allem um Länder in Südostasien, von denen aus viel Plastikmüll in die Ozeane gelangt. Hauptsächlich gelangt der Müll vom Land in die Meere, indem er zum Beispiel in Flüsse geworfen und dann in die Ozeane gespült wird. Besonders bedroht vom Plastikmüll ist beispielsweise das „Coral Triangle“. Das Korallendreieck im Seegebiet bei Indonesien ist eines der artenreichsten Meeresgebiete der Welt und gilt als „Regenwald der Meere“. Mit Projekten vor Ort, politischer Lobbyarbeit und Information der Öffentlichkeit arbeitet der WWF derzeit daran, die Hauptursachen des Eintrags von Plastikmüll zu bekämpfen. In Deutschland werden zudem im Rahmen des Geisternetz-Projektes verloren gegangene Fischernetze aus der Ostsee geborgen. Diese Geisternetze stellen für Meerestiere eine Gefahr dar, weil sie sich darin verfangen können.

WWF Projekte zum Schutz der Doggerbank

COSTA unterstützte 2014-2016 das WWF Projekt für den Erhalt der Doggerbank in der Nordsee und informierte Verbraucher über dieses wichtige Meeresschutzprojekt. Diese größte, permanent unter Wasser liegende Sandbank in der Nordsee ist reich an wirbellosen Tieren und Fischen und damit zugleich Nahrungsgrund für Delfine, Seehunde, Zwerg- und Schweinswale, die sich zunehmend dort wieder ansiedeln. Der WWF setzt sich seit 1998 intensiv für den Schutz der Doggerbank vor übermäßiger Fischerei sowie Öl- und Gaserkundungen ein. Dazu gehören wissenschaftliche Bestandsaufnahmen zur Rückkehr und Verbreitung der Zwergwale sowie die satellitengestützte Untersuchung von Fischereiaktivitäten. Bisher konnte erreicht werden, dass der britische, niederländische und deutsche Teil der Doggerbank als Meeresschutzgebiet (Natura 2000-Gebiet) ausgewiesen wurde. 

WWF-Hohe-See-Schutzprojekt

In den Jahren 2010 und 2012 wurden auf Initiative des WWF am Mittelatlantischen Rücken – den „Alpen der Tiefsee“ – im Nordostatlantik sieben große Flächen als weltweit erste Schutzgebiete in internationalen Gewässern ausgewiesen. Eines davon ist die „Charlie-Gibbs Marine Protected Area“, mit rund 324.000 km² das größte Schutzgebiet im Nordost-Atlantik. Es umfasst einen 700 bis 4.500 m tiefen Canyon, der die unterseeische Bergkette des Mittelatlantischen Rückens durchschneidet. Er beherbergt eine sehr reiche Meeresfauna: Seeberge, Korallengärten und Schwammbänke bieten bedrohten Tiefseefischen einen vielfältigen Lebensraum. COSTA trug dazu bei, diesen Lebensraum zu erhalten, und die Einrichtung eines zusätzlichen Schutzgebiets auf der Hohen See in der Arktis voranzutreiben.

Über COSTA Meeresspezialitäten

COSTA Meeresspezialitäten ist ein Hersteller von tiefgekühlten Meeresfrüchten, Fischfilets und Fischgerichten. Das Unternehmen, das seit 2007 der apetito Gruppe angehört, ist heute einer der führenden Anbieter von tiefgekühlten Fisch- und Meeresspezialitäten.

COSTA Meeresspezialitäten

  • Ostsee Kegelrobbe © Lioba Schwarzer / WWF Meeresschutzgebiete in Deutschland

    Deutschland ist in Europa bei der Ausweisung von Meeresschutzgebieten hinsichtlich der prozentualen Bedeckung der nationalen Gewässer durch Schutzgebiete führend. Weiterlesen ...

Patricia Graf

Director Corporate Relations / PANDA Fördergesellschaft für Umwelt mbH

Lea Kalinsky

Product Manager / COSTA Meeresspezialitäten GmbH & Co. KG