Wer beim Grillen mit der Familie im Garten unbedingt Holzkohle verwenden möchte, sollte auf das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) achten – das FSC-Siegel gewährleistet, dass alle Rohstoffe aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen. Solch zertifizierte Kohle gibt es fast überall – und sie ist noch nicht mal teurer.
Nach dem Grillen können Sie die kalte Asche auf den Komposthaufen geben oder über Ihre Beete streuen. Das schützt vor Blattläusen.
Eine ökologisch unbedenklichere Alternative zum Grillen auf Holzkohle sind Elektro-Grills (natürlich mit „grünem Strom“) oder Gas-Grills – das ist klimafreundlicher und reduziert auch das Krebsrisiko.
Auf chemische Brandbeschleuniger sollte man verzichten; Kaminanzünder aus wachsgetränkter Holzfaser oder unbehandelter Karton sind die umweltfreundlichere Alternative, riechen angenehm und halten sogar Insekten fern.
Auch beim Grillgut lässt sich viel bewirken: Weniger, dafür hochwertiges Fleisch ist gesünder und schont den Regenwald, der durch Rinderhaltung und Sojaanbau massiv bedroht ist.
Gemüse wie Paprika, Auberginen, Pilze oder Spargel, mariniert in Öl und Gewürzen, ist eine leckere Alternative – und sogar gegrillte Bananen sorgen für Überraschung.
Und nicht zuletzt: Müll vermeiden. Statt Plastikgeschirr und Aluschalen lieber Mehrweg verwenden – und am Ende alles wieder mitnehmen.