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Stand: 12.09.2018

SC Freiburg und der WWF: Heimspiel für die Wildnis

Der SC Freiburg gilt nicht nur als einer der sympathischsten Vereine der Fußball-Bundesliga; er ist zugleich ein Verein, der sich in besonderer Weise der Nachhaltigkeit verpflichtet sieht. Aus diesem Grund unterstützt der SC Freiburg mit Beginn der Saison 2018/2019 den WWF Deutschland als Natur- und Umweltpartner bei Naturschutzprojekten im Biosphärengebiet Schwarzwald. Dort wird Wildnis-Entwicklung auf ausgewählten Flächen des Biosphärengebiets gefördert, um in diesen sogenannten Kernzonen eine ungestörte und natürliche Entwicklung zu „Urwäldern von morgen“ zu ermöglichen. Die Mitarbeiter des Biosphärengebietes und das Regierungspräsidium Freiburg unterstützen dieses Vorhaben aktiv.

Das Logo der Kooperation © SC Freiburg / WWF
Das Logo der Kooperation © SC Freiburg / WWF

Naturschutzkooperation im Biosphärengebiet Schwarzwald

Der Südschwarzwald hat von jeher einen besonderen Reiz und eine Vielzahl von Naturschutzgebieten zeugt vom besonderen Wert für die Natur. Aus diesem Grund wurde am 1. Februar 2016 hier das neue „Biosphärengebiet Schwarzwald“ durch Anerkennung der UNESCO aus der Taufe gehoben. Im südlichen Schwarzwald eröffnet sich damit die Chance, die nachhaltige Entwicklung der Region zu fördern und zugleich eine jahrhundertealte Kulturlandschaft zu erhalten.

 

Biosphärengebiete sollen zeigen, wie es gelingen kann, menschliche Nutzung in Einklang mit der Natur zu bringen. Mensch und Biosphäre gleichermaßen zu fördern ist die Grundidee und die Bevölkerung soll aktiv an der Entwicklung mitwirken. Durch die Unterstützung des SC Freiburg bietet sich die Gelegenheit, im neuen Biosphärengebiet modellhafte Naturschutzprojekte zu fördern, die der WWF umsetzt. Auf 3,3 Prozent Prozent der Gesamtfläche des Biosphärengebietes kann sich bereits – den Regularien der UNESCO entsprechend – Natur nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten entwickeln.  In diesen sogenannten Kernzonen entstehen die Urwälder von morgen, waldreiche Höhen und Täler, vom Menschen ungestörte Gebiete, in denen Natur wieder Natur sein darf. Tier- und Pflanzenarten bieten sich hier selten gewordene, hoch spezielle Lebensräume, darunter viele Spechte (wie der sehr seltene Dreizehenspecht), der Raufußkauz, Fledermäuse oder abertausende Insekten- und Pilzarten, die auf den natürlichen Zyklus von Werden und Vergehen in naturbelassenen Wäldern angewiesen sind.

 

Viele dieser Kernzonen müssen aber entwickelt werden, damit sich die Natur dort ungestört entfalten kann. Wir wollen gemeinsam den großen Wert dieser Flächen aufzeigen, die Entwicklung beobachten und durch interaktive Erlebnis- und Lernstationen, z.B. durch einen „Urwald-Erlebnis-Pfad“ für die Bevölkerung, erlebbar machen, um somit den besonderen Wert und die Schönheit der „Urwälder von morgen“ zu verdeutlichen.

Der Panda zu Gast im Schwarzwald-Stadion © Arno Kohlem / WWF
Der Panda zu Gast im Schwarzwald-Stadion © Arno Kohlem / WWF

Mit Hilfe des SC Freiburg können wir diese wertvollen Urwälder von morgen im Biosphärengebiet Schwarzwald gemeinsam entwickeln und diese der Bevölkerung nahe bringen.

KONTAKT WWF

Nina Gandl

nina.gandl(at)wwf.de

Tel.: +49 (0)30 311 777 - 293

 

Fabian Gassner

fabian.Gassner(at)wwf.de

Tel: +49 (0)69 791 44 - 307

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