In der Türkei wüten die Flammen wie nie zuvor. Zahlreiche Menschen müssen vor den sich ausbreitenden Feuern gerettet werden. 240 Waldbrände sind in den letzten Tagen in 47 Provinzen ausgebrochen. Über 280.000 Hektar verbrannten bereits in diesem Jahr. Zum Vergleich: Der Durchschnitt lag in den letzten 30 Jahren bei etwa 10.000 Hektar.

Die Flammen fressen sich in die Wälder und bedrohen zahlreiche Arten. Allein in der Region Antalya am Mittelmeer sind 11.870 Tierarten in großer Gefahr. 1.421 davon kommen nur dort vor. Die Menschen und Tiere brauchen dringend Hilfe! Wir wollen unsere Kolleg:innen vom WWF Türkei unterstützen. Helfen Sie uns? 

Auch in Griechenland werden Wälder durch Feuer vernichtet. Besonders stark betroffen ist die zweitgrößte Insel des Landes Euböa, die Halbinsel Peloponnes und das Gebiet um Athen. Auf über 120.000 Hektar Land hat das Feuer bereits gewütet – somit ist dreimal mehr Fläche betroffen als zu dieser Jahreszeit üblich. Und es wird eine neue Hitzewelle erwartet.

Auch wenn Regenfälle in einigen Regionen zur Entspannung der Situation beigetragen haben, brauchen die betroffenen Länder dringend unsere Hilfe! 

Jeder Euro trägt dazu bei, die Brände zu bekämpfen, verletzte Tiere zu retten und die betroffenen Gebiete wieder aufzuforsten.

Spenden Sie für den Notfall-Fonds und helfen Sie Menschen und Tieren!

Was der WWF in der kurzen Zeit bereits erreicht hat:

Ankunft des Löschhubschraubers in der Türkei © WWF
Ankunft des Löschhubschraubers in der Türkei © WWF

In der Türkei konnte der WWF bereits viel bewegen. Das Team vor Ort hat beschlossen, sofort in zwei Bereichen aktiv zu werden:

  • Beteiligung an den Löscharbeiten: Zusammen mit den örtlichen Behörden ist es dem WWF gelungen, einen Löschhubschrauber aus Österreich zu mieten. Seit dem 7. August 2021 unterstützt der Hubschrauber die Löscharbeiten als Teil der Feuerlöschflotte des türkischen Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft.
  • Versorgung der verletzten Wildtiere: In Zusammenarbeit mit den Tierärztekammern unterstützt der WWF die ehrenamtlichen Tierärzt:innen vor Ort, die sich mit Wildtieren befassen, mit medizinischer Hilfe. Bislang wurden 100 Erste-Hilfe-Kästen an die örtlichen Tierärzt:innen verteilt.

Es ist noch mehr geplant:

  • Eine mobile Wildtierpflegestation: Der WWF möchte ein Allradfahrzeug mit den notwendigen Geräten ausstatten, um so verletzten Wildtieren schnell vor Ort helfen zu können.
  • Ein Rehabilitationszentrum für Wildtiere

 

Auch in Griechenland mobilisiert der WWF seine Kräfte:

  • Unterstützung der Nichtregierungsorganisation ANIMA, die eine wichtige Rolle bei der Pflege und späteren Auswilderung von Wildtieren nach Bränden spielt
  • Unterstützung lokaler Freiwilligengruppen der Feuerwehr in Euböa mit Feuerlöschgeräten
  • Ein Schreiben an den Premierminister, in dem alle bisherigen Vorschläge des WWF Griechenland zur Brandbekämpfung und vor allem Brandverhütung vorgestellt werden
  • Aktive Teilnahme am öffentlichen Dialog durch Interviews, Kommentare und Artikel auf der Seite des WWF Griechenland, um die notwendigen Veränderungen im griechischen Feuerwehrwesen voranzutreiben
  • Ein Aufruf zur Unterstützung auf nationaler Ebene wurde abgesetzt

Helfen Sie uns jetzt:

Wir wollen unsere Kolleg:innen vom rund ums Mittelmeer unterstützen. Sind Sie dabei?

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