Sie erstreckt sich über neun Staaten Südamerikas. Den größten Anteil hat Brasilien mit einer Landfläche größer als Westeuropa. Die Amazonas-Regenwälder gelten mit ihrer überwältigenden Artenvielfalt zu Recht als die Kronjuwelen der Weltnatur. Der Amazonas-Flussdelfin, das Manati und der Flachlandtapir sind hier beheimatet. Amazonien ist zugleich ein Lebensraum für Menschen: Rund 320 unterschiedliche indigene Bevölkerungsgruppen leben hier häufig noch auf sehr traditionelle Art.

Der Amazonas-Regenwald: Schlüsselrolle für das Weltklima

Der Regenwald des Amazonas bindet zwölf Prozent des Süßwassers der Erde und bietet zehn Prozent aller auf der Welt lebenden Arten eine Heimat.

Lage: in einem Dreieck, das von La Paz, Quito und Belém gebildet wird

Länder: Brasilien, Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien

Fläche: sieben Millionen Quadratkilometer – etwa fünf Prozent der gesamten Landfläche der Erde

Lebensräume: Lianenwälder, Trockenwälder, Überschwemmungswälder, Sumpfwälder, Mangrovenwälder, waldfreie Savannen, Flusssysteme

Arten im Fokus des WWF

Flachlandtapir © Zig Koch / WWF
Flachlandtapir
Das größte Säugetier Südamerikas hat eine bewegliche, rüsselartige Nase.
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Flussdelfin © Federico Mosquera / Fundación Omacha
Flussdelfin
Mit Echolot und Tasthaaren kann er sich im trüben Urwaldwasser zurechtfinden.
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Jaguar © Staffan Widstrand / WWF
Jaguar
Die größte Raubkatze Südamerikas jagt in dichten Wäldern und Sumpfgebieten.
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Riesenotter © Adriano Gambarini / WWF Brasilien
Riesenotter
Gemeinsam jagen, schlafen, spielen und die Jungen großziehen.
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Die Kettenreaktion der Regenwaldvernichtung

Die Vernichtung von Regenwäldern für die endlosen Weideflächen der Rinderrancher, die Holzgewinnung und die nachrückende Agrarindustrie mit ihren Hauptprodukten Soja und Zuckerrohr zählen zu den größten Bedrohungen am Amazonas. Der Bergbau und die Verbauung der Flüsse mit Staudämmen sowie Landrechtsprobleme, vor allem in Brasilien, heizen dabei die verheerende Dynamik noch an. Der geplante oder bereits stattfindende Bau von über 100 riesigen Wasserkraftwerken mitten im Amazonasbecken verschlechtert die Situation zusehends. Die überwältigende Artenvielfalt der Amazonas-Regenwälder ist durch diese Entwicklungen stark bedroht. Auch der Lebensraum der rund 320 indigenen Bevölkerungsgruppen wird eingeschränkt.

Das macht der WWF in Amazonien

Awapy Uru Eu Wau Wau und Juwi Uru Eu Wau Wau in der Nähe von Porto Velho, Rondônia State © Marizilda Cruppe / WWF-UK
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Aus der Sicht einer Drohne: Brand in der Savanne im Cerrado © Andre Dib / WWF-Brazil
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Ein brasilianischer Indigene spricht auf dem Free Land Camp 2022 in Brasilia, Brasilien © WWF Brasil
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Jaguar © Staffan Widstrand / WWF
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Waldschützer bei der Arbeit © Luis Barreto Photos
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Blick auf das Schutzgebiet Bajo Caguán © Luis Barreto Photos
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Indigene in Peru © Daniel Martínez / WWF-Peru
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Der Nordamazonas ist eine Region der Superlative © Day's Edge Productions
Das Nord-Amazonas-Programm
Das artenreiche Gebiet wird durch mehrere Projekte geschützt und nachhaltig entwickelt.
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Ufer des Juruena Flusses © Zig Koch / WWF
Die Juruena-Schutzgebiete am Amazonas
Juruena-Apuí umfasst 14 Landschaftstypen und unzählige Tier- und Pflanzenarten.
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2009 hat der WWF hier ein grenzüberschreitendes Projekt ins Leben gerufen.
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Regenbogen über dem Juruena Fluss © Adriano Gambarini / WWF Brasilien
Das Schutzgebietsprogramm "ARPA for life"
Das weltgrößte Tropenwald-Schutzgebietsprogramm ist langfristig gesichert.
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Flussdelfin © WWF-Brazil / Adriano Gambarini
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Seit 2017 sind Forschungsboote für das Delfinschutzprojekt unterwegs.
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Schulgarten im "Wald der Kinder" © WWF
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