In den exklusiven WWF-Videokonferenzen erfahren alle Living Planet Club-Mitglieder und Partner:innen hautnah von unseren Naturschutz-Expert:innen die aktuellen Entwicklungen aus den WWF-Projektgebieten und unserer Arbeit im Rahmen der sieben Gobal Goals.

Videokonferenz Dezember 2020: Schutzgebietsnetzwerk "Unganisha"

Unganisha im Osten Afrikas war unser virtuelles Reiseziel. Über diese außergewöhnliche Naturschutzinitiative haben wir bereits in der letzten Ausgabe unseres WWF-Magazins ausführlich berichtet. „Unganisha“ bedeutet in Swahili, der Sprache Kenias und Tansanias, so viel wie „gemeinsam“ oder auch „verbinden“. Ein Netz aus Schutzgebieten und nachhaltig genutztem Naturraum – größer als Österreich und die Schweiz zusammen – soll hier die Naturschätze miteinander verbinden und langfristig schützen.

Unser Projektleiter für das südliche und östliche Afrika, Johannes Kirchgatter stellte uns mit sehr viel Leidenschaft das grenzüberschreitende und visionäre Projekt vor. Er berichtete über Herausforderungen, die Zusammenarbeit mit den Bewohner:innen der Region, seine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke. Ergänzen konnte dies unser kenianischer WWF-Kollege, Dr. Yussuf Adan Wato, der direkt aus Nairobi zugeschaltet war. Er ist Artenschutz-Spezialist und setzt sich täglich zusammen mit den Nationalpark-Rangern für das Überleben der Nashörner ein.

  • Zebra und Giraffen weiden im Chobe-Park in Botswana © Robert Styppa / WWF Unganisha – gemeinsam die Natur schützen

    „Unganisha“ bedeutet in Swahili, der Sprache Kenias und Tansanias, so viel wie „gemeinsam“. Naturschützer, Regierungen und Menschen der Region ziehen an einem Strang. In der Naturregion liegen acht nationale Schutzgebiete, darunter der Serengeti- Weiterlesen...

Videokonferenz Oktober 2020: Living Planet Report

Im Oktober widmeten wir uns in der siebten Ausgabe unserer exklusiven Videokonferenzserie den Inhalten und Ergebnissen des Living Planet Report. Der Living Planet Report dokumentiert seit 1998 den Zustand des Planeten – einschließlich der biologischen Vielfalt, der Ökosysteme und der Nachfrage nach natürlichen Ressourcen – und die daraus resultierende Bedeutung für Mensch und Tier. Der alle zwei Jahre veröffentlichte Bericht umfasst eine Vielzahl von Forschungsergebnissen, die einen Überblick über die Gesundheit der Erde geben.
 
Dieser Überblick zeigt erneut, dass es nicht gut um unsere Biodiversität und damit um die Gesundheit unseres Planeten steht. Im Vergleich zu 1970 ging der Bestand von Wirbeltierarten weltweit um fast 70 Prozent zurück. Als Hauptursachen gelten Naturzerstörung, Übernutzung und Ausbeutung von Ressourcen sowie Landnutzung und damit einhergehende Verluste von Wäldern.
 
Unser Kollege Günter Mitlacher, Leiter Internationale Biodiversitätspolitik, warf mit uns einen Blick auf die Ergebnisse, erläuterte die Erhebung der genutzten Daten und informierte uns über die Auswirkungen der Bestandsverluste auf den Menschen. Trotz der negativen Nachrichten machten uns auch positive Entwicklungen und die Forderungen des WWF, um der Entwicklung entgegenzuwirken, am Ende Mut!

  • Frau mit Chamaeleon © Jonathan Caramanus / Green Renaissance / WWF UK Living Planet Report 2020

    Wälder brennen, Feuchtgebiete trocknen aus, Eismassen schmelzen und der Meeresspiegel steigt. Da läuft was falsch. Der Verlust setzt sich fort. Alles expandiert, nur die biologische Vielfalt nimmt ab. Weiterlesen...

Videokonferenz Juni 2020: Zoonosen und Artenschutz

Zoonosen, wie COVID-19, sind eine nicht neue, aber immer häufiger auftretende Gefahr für uns Menschen. Aber warum stieg die Zahl der Zoonosen in den letzten Jahrzenten an, wie übertragen sich eigentlich Erreger vom Tier auf den Menschen und woher kommt das neuartige Coronavirus? Fragen wie diese beantwortete uns unsere Fachreferentin in unserer LPC-Videokonferenz. Sie erläuterte den Zusammenhang zwischen dem Raubbau an der Natur, Artenschutz und unserer Gesundheit und machte uns auf die von uns Menschen verursachten Treiber für Infektionskrankheiten aufmerksam.
 
Die Frage, inwiefern sich das Marktgeschehen in Wuhan im Vergleich zu vor und nach dem Ausbruch von Corona verändert hat, möchten wir an dieser Stelle beantworten:
Unsere Kolleg:innen vor Ort haben in den letzten Wochen gemeldet, dass das Verkaufsverbot von Wildtieren in China erstmal umgesetzt zu werden scheint. Dass Märkte trotzdem den Betrieb wieder aufnehmen bzw. vermeintlich nicht eingestellt haben, liegt meist daran, dass diese – ähnlich wie bei uns die Bauern- oder Wochenmärkte – nicht nur Wildtierfleisch, sondern auch Obst, Gemüse, Fleisch domestizierter Tiere und/oder Meeresfrüchte verkaufen. Unsere größere Sorge gilt nun dem Risiko, dass der Verkauf von Wildtieren über illegale Kanäle (online und auf Märkten) abgewickelt wird. Solche Ereignisse sind leider nicht immer so einfach zu überprüfen, wie der offene (und bislang legale) Handel. Daher halten wir es für wichtig, die Situation auch weiterhin gut zu beobachten.

 

  • Amazonas Regenwald in Kolumbien © Luis Barreto / WWF-UK Corona als Herausforderung

    Die Corona-Krise zeigt, dass wir Menschen ein Teil der Natur sind. Zerstören wir unseren Lebensraum, zerstören wir uns selbst, mit allem, was uns lieb und wichtig ist. Weiterlesen...

Videokonferenz März 2020: Klimaschutz und Energiepolitik

Unsere Fachreferenten gaben uns einen Einblick, was politische Arbeit heißt, wie wichtig der Um- und Ausbau unserer Energiesystem-Infrastruktur ist und wie die Vereinbarkeit von Windenergie mit Artenschutz gelingen kann.

  • Windkrafträder © Global Warming Images / WWF Weltweit für mehr Klimaschutz

    Dürren, Überflutungen, Stürme: Immer häufiger und heftiger führt der Klimawandel zu Tod und Verwüstung. Weiterlesen...

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Nina Dohm

Living Planet Club