Ein Netz aus Schutzgebieten und nachhaltig genutztem Naturraum soll die Naturschätze Ostafrikas langfristig sichern „Unganisha“ bedeutet in Swahili, der Sprache Kenias und Tansanias, so viel wie „gemeinsam“. Naturschützer:innen, Regierungen und Menschen der Region ziehen an einem Strang. In der Naturregion liegen acht nationale Schutzgebiete, darunter der Serengeti- und der Kilimandscharo-Nationalpark. Hinzu kommen 43 Gemeinde-Schutzgebiete. Große zusammenhängende Ökosysteme gibt es hier ebenso noch wie beachtliche Populationen von Elefanten, Löwen und vieler weiterer bedrohter Arten.

Das Zuhause der Artenvielfalt

Lage: Die Region Unganisha liegt im Osten Afrikas zwischen dem Victoriasee im Westen und dem Indischen Ozean im Osten in den beiden Ländern Kenia und Tansania.

Fläche: 134.000 Quadratkilometer – eine Fläche größer als Österreich und die Schweiz zusammen

Lebensraum: Savannen, Feuchtgebiete, Wälder und Gebirge

Arten im Fokus des WWF

© Ola Jennersten / WWF-Sweden
Afrikanische Elefanten
Porträt der afrikanischen Elefanten im Fokus des WWF.
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© Martin Harvey / WWF
Breitmaulnashorn
Porträt des Breitmaulnashorns im Fokus des WWF.
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Rothschild-Giraffen © Shutterstock / Rob Hainer / WWF-Sweden
Giraffe
Weitere Informationen zur Giraffe im WWF- Artenlexikon.
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© R.Isotti, A.Cambone / Homo Ambiens / WWF
Gepard
Porträt des Geparden im Fokus des WWF.
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Afrikanischer Löwe © Richard Barrett / WWF UK
Löwe
Porträt des Löwen im Fokus des WWF.
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Artenvielfalt in Gefahr

Doch die Naturregion ist in Gefahr, denn immer mehr Menschen benötigen Land für Ackerbau und stetig wachsende Viehherden, Siedlungen und Infrastruktur. Wo vor wenigen Jahren noch Wildtiere frei durch die Savanne zogen, ist heute das Land von Zäunen, Straßen und bewässerten Maisfeldern durchzogen. Platz für Wildtiere ist hier keiner mehr, auch nicht für die traditionelle nomadische Viehhaltung der Massai.

Seit die uralten Wanderrouten der Tiere auf diese Weise blockiert werden, kommt es immer häufiger zu Konflikten mit Elefanten und anderen Wildtieren, die nun zwangsläufig durch die Felder und Dörfer ziehen müssen, um zu ihren angestammten Weidegründen zu kommen.

Das macht der WWF in Unganisha

Afrikanischer Elefant in der Masai Mara in Kenia © Michael Poliza / WWF
Mara-Serengeti
Die Masai Mara ist der kenianische Teil der Serengeti.
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Setzling in der Baumschule des WWF-Aufforstungsprogramms im Chepalungu Waldschutzgebiet in Kenia © Federick Wissah / WWF-Kenya
Wiederaufforstung des Chepalungu Forest
Der Chepalungu Forest bot den Menschen vor Ort lange Zeit ein gutes Auskommen.
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Der Eingang des Nkoilale Health Center © Nina Dohm / WWF
Gesundheitsstation in der Mara
Ein Ort für Frauen, sicher und gesund ihr Kind zur Welt zu bringen.
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Luftaufnahme während der Trockenheit in Nairobi/ Kenia © Michael Poliza / WWF
Klimawandel: Gemeinden zukunftsfähig machen
In vielen Regionen Afrikas zeigt sich der Klimawandel schon jetzt.
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So werden die neuen Ranger-Stationen aussehen © Steel Structures Ltd, Kenya
Neue Ranger-Stationen
Die Mara ist für viele bedrohte Tierarten einer der letzten großen Lebensräume.
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Der verletzte Elefant wird endlich versorgt © Elephant Aware
Elefantenrettung in Unganisha
Elefantenrettung mit dem WWF-Partner "ELephant Aware" letzter Minute.
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Das Team lässt auch nachts nicht unversucht Nalakite zu retten © Elephant Aware
Die zwei Seiten von Mensch-Wildtier-Konflikte
Wo Mensch und Tier aufeinander treffen kommt es häufig zu Spannungen.
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Elefantenherde in Tansania © Donna Archer / WWF
Amboseli-Kilimanjaro
Der Amboseli-Nationalpark ist weltweit bekannt für seine große Elefantenpopulation.
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Giraffen in der Masai Mara in Kenia © Michael Poliza / WWF
Im Einsatz für die Giraffen
Mit rund 2.500 Tieren lebt hier noch ein großer Bestand der Massai-Giraffe.
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Flamingos in einem See in Kenia bei der Futtersuche © Peter Chadwick / WWF
Lake Natron: See der rosa Flamingos
Der See mit seiner rötlichen Färbung ist das größte Brutgebiet der Zwergflamingos.
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Nashorn mit langem Horn © Martin Harvey / WWF
Tsavo-Mkomazi
Die abwechslungsreiche Region Tsavo-Mkomazi liegt im äußersten Osten Kenias.
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