Statt Umweltstandards abzubauen, sollte die Bundesregierung dort ansetzen, wo es wirklich hakt: in überlasteten und unterdigitalisierten Verwaltungen. Moderne, gut ausgestattete Behörden, digitale Verfahren und flexible Genehmigungsteams würden Bürger:innen und Wirtschaft gleichermaßen helfen.
Infrastruktur und Naturschutz sind kein Widerspruch. Eine zukunftsfähige Modernisierung verbindet beides. Was wir brauchen, ist eine Beschleunigung mit Augenmaß – keine Politik mit der Abrissbirne. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass wir ein gemeinsames Interesse haben: Saubere Luft, gesundes Wasser und eine intakte Natur sind unsere gemeinsame Lebensgrundlage. Ohne sie können wir nicht existieren. Als WWF wehren wir uns gemeinsam mit anderen Verbänden und Initiativen dagegen, dass Fortschritt gegen unsere natürlichen Lebensgrundlagen ausgespielt wird. Es geht um unsere Zukunft.