Bis Ende Juli wurden in der Region über 42.000 Hektar Wald und Buschland zerstört, eine Fläche größer als die Stadt Köln. Und das stellt zu diesem Zeitpunkt nur eine vorläufig „Zwischenbilanz“ dar. Die Behörden erklärten, der Großbrand könne noch Wochen, ja sogar Monate andauern, ehe er vollständig gelöscht sei.
Insgesamt sind in Europa bis Mitte Juli 2026 fast 170.000 Hektar Land verbrannt und damit mehr als im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre. Dabei galt bereits die Waldbrandsaison 2025 in Ländern wie Spanien als „historisch“. Betroffen sind zunehmend auch Regionen, die bislang wenig gefährdet schienen. So verwüsteten 2024 verheerende Brände große Flächen im Norden und Westen des Landes. Vor allem die autonomen Gemeinschaften Kastilien und León, Galicien, Asturien und Extremadura waren betroffen.
Die verheerenden Waldbrände des aktuellen und der vergangenen Sommern spiegeln eine besorgniserregende Entwicklung