Darunter leiden auch wir Menschen, die wir die Erderhitzung verursachen. Doch trotz dieser verheerenden Folgen und eindeutiger Faktenlage scheint der Handlungsdruck noch nicht groß genug, damit wir die selbst herbeigeführte Gefahr mit all unseren Kräften einzudämmen versuchen.

Deshalb sind wir mit der Serie „Stimmen zur Klimakrise“ in der ZEIT einen neuen Weg gegangen. Seit vergangenem Sommer haben Künstlerinnen und Künstler darin ihren besonderen Blick auf die Klimakrise mit uns geteilt. Durch ihre Beiträge – von Gedichten über Karikaturen hin zu Fotografien – ist ein neuer Diskussionsraum entstanden. Über ihn hoffen wir, dass die Bereitschaft zu handeln wächst. Dazu fordern wir nun am Ende der Serie auch mit unserem eigenen Beitrag auf. Denn wir sehen noch nicht schwarz.

Vielleicht fragt Ihr, warum Brasilien nicht dasselbe Recht hat, Wildnis in Kulturlandschaft zu verwandeln wie wir in Europa.

Stimmen zur Klimakrise © Carl von Siemens

Carl von Siemens

Carl von Siemens © Andreas Hornoff
Carl von Siemens © Andreas Hornoff

Carl von Siemens ist Schriftsteller und Journalist. Er berichtete über Staudammprojekte wie Belo Monte, von denen Amazonien bedroht wird. Sein aktuelles Buch, „Der Tempel der magischen Tiere“, erzählt von drei Reisen zu dem Zauber fremder Völker.