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Stimmen zur Klimakrise

Die Klimakrise bringt unseren Planeten ans Limit. Sie verdorrt die Erde, versauert die Meere, bringt die Gletscher zum Schmelzen und drängt zahlreiche Tier- und Pflanzenarten an den Rand des Aussterbens. Darunter leiden auch wir Menschen, die wir die Erderhitzung verursachen. Doch trotz dieser verheerenden Folgen und eindeutiger Faktenlage scheint der Handlungsdruck noch nicht groß genug, damit wir die selbst herbeigeführte Gefahr mit all unseren Kräften einzudämmen versuchen.

Deshalb gehen wir einen neuen Weg mit der Serie „Stimmen zur Klimakrise“ in der ZEIT und drucken von Juni bis Dezember 2018 neue Perspektiven zur Klimakrise darin ab. Dadurch bieten wir renommierten Künstlerinnen und Künstlern Raum für ihren besonderen Blick auf das Geschehen. In der Hoffnung, dass dadurch ein neuer Diskussionsraum entsteht und die Bereitschaft zu handeln wächst.

Vielleicht fragt Ihr, warum Brasilien nicht dasselbe Recht hat, Wildnis in Kulturlandschaft zu verwandeln wie wir in Europa.

Stimme zur Klimakrise © Carl von Siemens
Stimme zur Klimakrise © Carl von Siemens
Carl von Siemens © Andreas Hornoff
Carl von Siemens © Andreas Hornoff

Carl von Siemens

Carl von Siemens ist Schriftsteller und Journalist. Er berichtete über Staudammprojekte wie Belo Monte, von denen Amazonien bedroht wird. Sein aktuelles Buch, „Der Tempel der magischen Tiere“, erzählt von drei Reisen zu dem Zauber fremder Völker.