Darunter leiden auch wir Menschen, die wir die Erderhitzung verursachen. Doch trotz dieser verheerenden Folgen und eindeutiger Faktenlage scheint der Handlungsdruck noch nicht groß genug, damit wir die selbst herbeigeführte Gefahr mit all unseren Kräften einzudämmen versuchen.

Deshalb sind wir mit der Serie „Stimmen zur Klimakrise“ in der ZEIT einen neuen Weg gegangen. Seit vergangenem Sommer haben Künstlerinnen und Künstler darin ihren besonderen Blick auf die Klimakrise mit uns geteilt. Durch ihre Beiträge – von Gedichten über Karikaturen hin zu Fotografien – ist ein neuer Diskussionsraum entstanden. Über ihn hoffen wir, dass die Bereitschaft zu handeln wächst. Dazu fordern wir nun am Ende der Serie auch mit unserem eigenen Beitrag auf. Denn wir sehen noch nicht schwarz.

Hauck und Bauer

Hauck & Bauer © Hans-Jörg Pochmann
Hauck & Bauer © Hans-Jörg Pochmann

Hauck & Bauer gehören zu den bekanntesten Cartoonisten Deutschlands. Seit 15 Jahren erscheinen ihre Arbeiten in Zeitungen und Zeitschriften, als Bücher und auf Postkarten. Zuletzt wurden sie beim Deutschen Karikaturenpreis 2018 mit dem „Sonderpreis der Jury für eine besondere Leistung“ ausgezeichnet.

Interview mit Hauck & Bauer

Ein besonders schönes Naturerlebnis, an das du immer wieder denkst?
Hauck: Im Garten der Großeltern, Micky Maus lesend in der Hängematte zwischen den Kirschbäumen.
Bauer: Ich beobachte mit meinem Opa eine kleine Quelle in einem Bach.

Umweltzerstörung, die dich besonders aufregt?
Die noch durch Lügen normalisiert wird.

Deine persönliche Motivation bei dieser Aktion mitzumachen?
Wir wurden gefragt, ab da war es keine Frage.

Was geht dir bei der Klimakrise als erstes durch den Kopf?
Selber schuld.

Was gibt dir Hoffnung?
Dass kluge Leute wie Naomi Klein noch Hoffnung habe.