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Stimmen zur Klimakrise

Die Klimakrise bringt unseren Planeten ans Limit. Sie verdorrt die Erde, versauert die Meere, bringt die Gletscher zum Schmelzen und drängt zahlreiche Tier- und Pflanzenarten an den Rand des Aussterbens. Darunter leiden auch wir Menschen, die wir die Erderhitzung verursachen. Doch trotz dieser verheerenden Folgen und eindeutiger Faktenlage scheint der Handlungsdruck noch nicht groß genug, damit wir die selbst herbeigeführte Gefahr mit all unseren Kräften einzudämmen versuchen.

Deshalb gehen wir einen neuen Weg mit der Serie „Stimmen zur Klimakrise“ in der ZEIT und drucken von Juni bis Dezember 2018 neue Perspektiven zur Klimakrise darin ab. Dadurch bieten wir renommierten Künstlerinnen und Künstlern Raum für ihren besonderen Blick auf das Geschehen. In der Hoffnung, dass dadurch ein neuer Diskussionsraum entsteht und die Bereitschaft zu handeln wächst.

Hauck & Bauer © Hans-Jörg Pochmann
Hauck & Bauer © Hans-Jörg Pochmann

Hauck und Bauer

 

Hauck & Bauer gehören zu den bekanntesten Cartoonisten Deutschlands. Seit 15 Jahren erscheinen ihre Arbeiten in Zeitungen und Zeitschriften, als Bücher und auf Postkarten. Zuletzt wurden sie beim Deutschen Karikaturenpreis 2018 mit dem „Sonderpreis der Jury für eine besondere Leistung“ ausgezeichnet.

Interview mit Hauck & Bauer

 

Ein besonders schönes Naturerlebnis, an das du immer wieder denkst?

Hauck: Im Garten der Großeltern, Micky Maus lesend in der Hängematte zwischen den Kirschbäumen.

Bauer: Ich beobachte mit meinem Opa eine kleine Quelle in einem Bach.

 

Umweltzerstörung, die dich besonders aufregt?

Die noch durch Lügen normalisiert wird.


Deine persönliche Motivation bei dieser Aktion mitzumachen?

Wir wurden gefragt, ab da war es keine Frage.


Was geht dir bei der Klimakrise als erstes durch den Kopf?

Selber schuld.

 

Was gibt dir Hoffnung?

Dass kluge Leute wie Naomi Klein noch Hoffnung habe.