Darunter leiden auch wir Menschen, die wir die Erderhitzung verursachen. Doch trotz dieser verheerenden Folgen und eindeutiger Faktenlage scheint der Handlungsdruck noch nicht groß genug, damit wir die selbst herbeigeführte Gefahr mit all unseren Kräften einzudämmen versuchen.

Deshalb sind wir mit der Serie „Stimmen zur Klimakrise“ in der ZEIT einen neuen Weg gegangen. Seit vergangenem Sommer haben Künstlerinnen und Künstler darin ihren besonderen Blick auf die Klimakrise mit uns geteilt. Durch ihre Beiträge – von Gedichten über Karikaturen hin zu Fotografien – ist ein neuer Diskussionsraum entstanden. Über ihn hoffen wir, dass die Bereitschaft zu handeln wächst. Dazu fordern wir nun am Ende der Serie auch mit unserem eigenen Beitrag auf. Denn wir sehen noch nicht schwarz.

Als ich die Hoffnung für die Menschheit verlor, schöpfte ich neue Hoffnung aus der Arbeit für all die anderen Arten.

Stimmen zur Klimakrise © Sebastião Salgado

Sebastião Salgado

Sebastião Salgado © Daniel Seiffert / WWF
Sebastião Salgado © Daniel Seiffert / WWF

Sebastião Salgado ist ein preisgekrönter französisch-brasilianischer Fotograf, der für die Dokumentation sozialer Themen und Konfliktregionen berühmt wurde. Außerdem ist er ein leidenschaftlicher Umweltschützer und renaturiert den Mata Atlântica, den brasilianischen Küsten-Regenwald.

  • Sebastião Salgado mit Christoph Heinrich und Roberto Maldonado vom WWF Deutschland © Marion Junkersdorf / WWF Interview mit Sebastião Salgado

    Ein Comeback der Natur ist möglich: Über sein Engagement haben wir am Rande eines Berlin-Besuchs mit dem brasilianischen Starfotografen gesprochen. Weiterlesen ...