Um das Überleben der Blauwale zu sichern, besendern unsere WWF-Kollegen vor der Südküste Chiles einzelne Tiere und folgen via Satellit ihren Wanderrouten.
So können wir herausfinden, wo sie sich bevorzugt aufhalten und uns dann dafür einsetzen, dass diese Gebiete offiziell unter Schutz gestellt werden.

Blauwale - gefährdete Giganten

Obwohl sie schon lange nicht mehr gejagt werden dürfen, sind Blauwale stark gefährdet. Denn der Mensch gefährdet ihr Überleben noch immer: Er verschmutzt und vergiftet ihren Lebensraum mit Arzneimitteln und Chemikalien, die in der Lachszucht eingesetzt werden. Er quält ihr hochempfindliches Gehör mit Schiffslärm und verhindert so, dass sie sich im weiten Ozean orientieren können.

Mit Informationen gegen das Walsterben

Wir müssen die Blauwale strenger schützen, damit sich ihre Bestände endlich wieder erholen können. Darum wollen wir vor der chilenischen Küste ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten schaffen. Doch dafür müssen wir noch genauer wissen, welche Wanderrouten die Wale nehmen. Wo halten sie sich auf? Wo ziehen sie ihre Jungen auf? Um das zu erfahren, versehen wir einzelne Wale mit Sendern, die uns diese wichtigen Informationen liefern. Informationen, die verhindern helfen, dass noch mehr Wale sterben müssen.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Spenden an den WWF Deutschland sind gemäß § 10 b Abs. 1 EStG steuerlich abzugsfähig. Für Ihre Spende senden wir Ihnen automatisch jeweils im Februar / März des Folgejahres eine Zuwendungsbestätigung zu. Spenden bis zu einer Höhe von 300 Euro können ohne Zuwendungsbestätigung (Spendenquittung) beim Finanzamt geltend gemacht werden.

Wie verwenden wir Ihre Spenden?

Grundsätzlich verfolgt der WWF bei seinen Ausgaben mittel- bis langfristige Projektziele, um die Natur dauerhaft und nachhaltig zu schützen. Der WWF Deutschland prüft und steuert seine Ausgaben fortlaufend, um eine sinnvolle und effiziente Verwendung der Einnahmen sicherzustellen.

Insgesamt beliefen sich die Ausgaben des WWF im vergangenen Geschäftsjahr auf 122,4 Millionen Euro – ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 7,9 Millionen Euro, der vor allem in zusätzliche Projekte im Naturschutz geflossen ist.

82 Prozent aller Ausgaben gehen in die Projekt-, Aufklärungs- und Kampagnenarbeit. Für die Betreuung von Fördermitgliedern und anderen Spender:innen wurden etwa 12 Prozent der Gesamtausgaben verwendet. Die Verwaltungsausgaben des WWF sind niedrig. Sie liegen bei 6 Prozent der Gesamtausgaben.

Aufteilung der Ausgaben im Geschäftsjahr 2022/2023 © WWF
Aufteilung der Ausgaben im Geschäftsjahr 2022/2023 © WWF
Wie vermehren sich Ihre Spenden?

Mit zweckungebundenen Spenden, die uns als sogenannte freie Mittel bereitstehen, können wir weitere Mittel bei öffentlichen Gebern beantragen. Beispielsweise beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder bei der Europäischen Union (EU). Mit ihnen gemeinsam können wir dann Projektideen praktisch umsetzen.

In vielen Fällen vervierfacht sich so eine Spende. 100 Euro zweckungebundene Spenden können bis zu 400 Euro Projektmittel ergeben.

Aus 100€ werden 400€ © wwf
Aus 100€ werden 400€ © wwf
Wie schützt der WWF meine Daten?

Ihre Daten sind bei uns in sicheren Händen. Sie werden ausschließlich verschlüsselt übertragen (SSL, 256 bit), sodass ein Maximum an Sicherheit gewährleistet ist. Erfahren Sie mehr.

Haben Sie weitere Fragen?

Besuchen Sie unseren Kontakt- & FAQ-Bereich. Hier finden Sie eine Vielzahl von Antworten und haben auch die Möglichkeit, unseren Infoservice zu kontaktieren.

Schützen Sie die Blauwale!

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Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.