Eine Lastwagenladung pro Minute – so viel Plastikmüll gelangt in unsere Meere. Für Tiere wird die Plastikflut zur tödlichen Gefahr – sie verwechseln den Müll mit Nahrung oder verfangen sich darin. Der Müll in den Meeren ist ein globales Problem und wir müssen jetzt handeln, um es zu lösen.

Unsere Ozeane versinken im Plastikmüll

Plastiktüten sind eine Gefahr für die Meeresschildkröten © Troy Mayne / WWF
Plastiktüten sind eine Gefahr für die Meeresschildkröten © Troy Mayne / WWF

Bilder, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen: Der tote Wal, dessen Magen voll von Plastikmüll ist. Der Delfin, der sich in einem Plastik-Geisternetz verheddert hat und elendig ertrinken musste. Oder die Meeresschildkröte, der ein Plastik-Strohhalm in der Nase steckt. Leider Fakt: Unsere Ozeane versinken immer mehr im Müll.

In jedem Quadratkilometer Meer schwimmen heute schon mehrere hunderttausend Teile Mikroplastik und Plastikmüll. Bis 2050 kann es zu einer Vervierfachung der Makroplastikkonzentration in den Ozeanen kommen. Plastik braucht hunderte oder tausende von Jahren, bis es sich zersetzt hat. Bis dahin zerfällt es lediglich in immer kleinere Partikel und reichert sich in der Umwelt an.

Gemeinsam stoppen wir die Plastikflut – und schützen die letzten Dugongs

Der WWF konzentriert seine Aktivitäten darauf, den Eintrag von Plastikmüll an seiner Quelle zu stoppen. Hauptsächlich wird Plastik von Land aus über Flüsse in die Meere eingetragen. Dies passiert vor allem in den Ländern, in denen die Sammlung und Verwertung von Abfällen nicht richtig funktioniert. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Länder Südostasiens.

Dugong
Dugong © Shutterstock / vkilikov / WWF

Thailand ist Heimat einer der letzten Dugong-Populationen der Welt. Gleichzeitig gehört das Land zu den zehn Ländern mit dem größten Plastikeintrag in die Meere. Für Dugongs – und viele andere Meeresbewohner wie Delfine, Wale, Meeresschildkröten und über 2.000 Fischarten – ist das eine ernste Bedrohung. 

Gemeinsam mit lokalen Behörden und Partnerorganisationen arbeitet der WWF deshalb seit 2019 daran, den Plastikeintrag in Thailands Meere zu verringern und die Lebensräume der Dugongs zu schützen. Wir sichern Deponien, damit Abfälle nicht vom Wind ins Meer getragen werden. In Flüssen installieren wir schwimmende Barrieren, die Müll auffangen, bevor er die Küsten erreicht. Wir organisieren Strandreinigungen und unterstützen die Tourismusbranche dabei, Abfall zu reduzieren und auf wiederverwendbare Materialien umzusteigen. Gleichzeitig setzen wir uns für Schutzgebiete ein, in denen Dugongs ungestört leben können, und überwachen ihre Bestände.

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, diese Arbeit fortzuführen – damit Dugongs und viele andere Meeresbewohner auch in Zukunft eine sichere Heimat in Thailands Küstengewässern haben.

Stopp die Plastikflut

Verwandeln Sie Plastikschmutz in Meeresschutz

Loading …
Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.