Der WWF konzentriert seine Aktivitäten darauf, den Eintrag von Plastikmüll an seiner Quelle zu stoppen. Hauptsächlich wird Plastik von Land aus über Flüsse in die Meere eingetragen. Dies passiert vor allem in den Ländern, in denen die Sammlung und Verwertung von Abfällen nicht richtig funktioniert. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Länder Südostasiens.
Eine Lastwagenladung pro Minute – so viel Plastikmüll gelangt in unsere Meere. Für Tiere wird die Plastikflut zur tödlichen Gefahr – sie verwechseln den Müll mit Nahrung oder verfangen sich darin. Der Müll in den Meeren ist ein globales Problem und wir müssen jetzt handeln, um es zu lösen.
Unsere Ozeane versinken im Plastikmüll
Bilder, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen: Der tote Wal, dessen Magen voll von Plastikmüll ist. Der Delfin, der sich in einem Plastik-Geisternetz verheddert hat und elendig ertrinken musste. Oder die Meeresschildkröte, der ein Plastik-Strohhalm in der Nase steckt. Leider Fakt: Unsere Ozeane versinken immer mehr im Müll.
In jedem Quadratkilometer Meer schwimmen heute schon mehrere hunderttausend Teile Mikroplastik und Plastikmüll. Bis 2050 kann es zu einer Vervierfachung der Makroplastikkonzentration in den Ozeanen kommen. Plastik braucht hunderte oder tausende von Jahren, bis es sich zersetzt hat. Bis dahin zerfällt es lediglich in immer kleinere Partikel und reichert sich in der Umwelt an.
Gemeinsam stoppen wir die Plastikflut – und schützen die letzten Dugongs
Thailand ist Heimat einer der letzten Dugong-Populationen der Welt. Gleichzeitig gehört das Land zu den zehn Ländern mit dem größten Plastikeintrag in die Meere. Für Dugongs – und viele andere Meeresbewohner wie Delfine, Wale, Meeresschildkröten und über 2.000 Fischarten – ist das eine ernste Bedrohung.
Gemeinsam mit lokalen Behörden und Partnerorganisationen arbeitet der WWF deshalb seit 2019 daran, den Plastikeintrag in Thailands Meere zu verringern und die Lebensräume der Dugongs zu schützen. Wir sichern Deponien, damit Abfälle nicht vom Wind ins Meer getragen werden. In Flüssen installieren wir schwimmende Barrieren, die Müll auffangen, bevor er die Küsten erreicht. Wir organisieren Strandreinigungen und unterstützen die Tourismusbranche dabei, Abfall zu reduzieren und auf wiederverwendbare Materialien umzusteigen. Gleichzeitig setzen wir uns für Schutzgebiete ein, in denen Dugongs ungestört leben können, und überwachen ihre Bestände.
Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, diese Arbeit fortzuführen – damit Dugongs und viele andere Meeresbewohner auch in Zukunft eine sichere Heimat in Thailands Küstengewässern haben.
- Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?
Spenden an den WWF Deutschland sind gemäß § 10 b Abs. 1 EStG steuerlich abzugsfähig. Für Ihre Spende senden wir Ihnen automatisch jeweils im Februar / März des Folgejahres eine Zuwendungsbestätigung zu. Spenden bis zu einer Höhe von 300 Euro können ohne Zuwendungsbestätigung (Spendenquittung) beim Finanzamt geltend gemacht werden.
- Wie verwenden wir Ihre Spenden?
Grundsätzlich verfolgt der WWF bei seinen Ausgaben mittel- bis langfristige Projektziele, um die Natur dauerhaft und nachhaltig zu schützen. Der WWF Deutschland prüft und steuert seine Ausgaben fortlaufend, um eine sinnvolle und effiziente Verwendung der Einnahmen sicherzustellen.
Insgesamt beliefen sich die Ausgaben des WWF im vergangenen Geschäftsjahr auf 127 Millionen Euro – ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 4,6 Millionen Euro, der vor allem in zusätzliche Projekte im Naturschutz geflossen ist.
82 Prozent aller Ausgaben gehen in die Projekt-, Aufklärungs- und Kampagnenarbeit. Für die Betreuung von Fördermitgliedern und anderen Spender:innen wurden etwa 12 Prozent der Gesamtausgaben verwendet. Die Verwaltungsausgaben des WWF sind niedrig. Sie liegen bei 6 Prozent der Gesamtausgaben.
Aufteilung der Ausgaben im Geschäftsjahr 2023/2024 © WWF - Wie vermehren sich Ihre Spenden?
Mit zweckungebundenen Spenden, die uns als sogenannte freie Mittel bereitstehen, können wir weitere Mittel bei öffentlichen Gebern beantragen. Beispielsweise beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder bei der Europäischen Union (EU). Mit ihnen gemeinsam können wir dann Projektideen praktisch umsetzen.
In vielen Fällen vervierfacht sich so eine Spende. 100 Euro zweckungebundene Spenden können bis zu 400 Euro Projektmittel ergeben.
Aus 100€ werden 400€ © wwf - Wie schützt der WWF meine Daten?
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