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Kraftwerk oder Jaguar?

Die brasilianische Regierung plant, zwei riesige Wasserkraftwerke im Nationalpark zu bauen. Das ist eine Katastrophe für den Jaguar und Juruena. Denn die Pläne bedeuten: 40.000 Hektar Regenwald werden gefällt, zigtausend werden überflutet: Land unter im Jaguar-Wald.

Und nicht nur das: Die Bauarbeiten erfordern breite Schneisen für Hochspannungsleitungen und Straßen, die angelegt werden müssen. Jede dieser Wunden macht den ansonsten so undurchdringlichen Wald leichter zugänglich und gibt ihn der Zerstörung durch illegale Holzfäller, Rinderzüchter und Goldgräber preis. Auch Wilderer haben so leichteres Spiel, den Jaguar vor die Flinte zu bekommen.

Brasilien könnte seine wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben, auch ohne die Natur zu zerstören. Das Potenzial an Wind- und Sonnenenergie ist noch lange nicht erschlossen. Bereits vorhandene Wasserkraftwerke könnten erneuert und ihre Effizienz deutlich gesteigert werden.

Das unternimmt der WWF zum Schutz der Jaguar-Wälder

Unsere Wissenschaftler wollen beweisen, wie schädlich die geplanten Wasserkraftwerke für die einmalige Artenvielfalt im Amazonas-Regenwald sind. Wenn uns das gelingt, haben wir eine Chance, den Bau der Kraftwerke zu stoppen und damit den Lebensraum des Jaguars zu sichern.

Wir stärken die Parkverwaltung von Juruena: Der WWF schult die Männer und Frauen, damit sie besser auf geplante Bauprojekte Einfluss nehmen können. Zusätzlich rüsten wir die Patrouillen-Teams aus, zum Beispiel mit Booten und Funkgeräten. So gelingt es ihnen, illegale Holzfäller früher zu entdecken und dingfest zu machen. Ebenso wie Wilderer, die einen Jaguar und andere seltene Tiere des Regenwaldes vor die Flinte bekommen wollen.

Stiftung Warentest: WWF ist wirtschaftlich arbeitend, effizient und solide organisiert
Das Fundraising des WWF ist vom TÜV zertifiziert

Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.