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Orang-Utans nähern sich immer wieder Dörfern und fressen dort Früchte von den Feldern, weil sie in den verbliebenen zerstückelten und isolierten Regenwäldern nicht mehr genug Nahrung finden. Dies führt einerseits zu Konflikten mit den Dorfbewohnern, andererseits haben Wilderer so leichtes Spiel. Erwachsene Orang-Utans werden getötet, ihr Fleisch gegessen oder weiterverkauft. Junge Orang-Utans hingegen sind eine begehrte Ware auf dem illegalen Weltmarkt für Wildtiere. 

 

Mit gezielten Maßnahmen können die Orang-Utans geschützt werden. Nutzwald muss so bewirtschaftet werden, dass Orang-Utans dort überleben können. So schnell wie möglich müssen Gespräche mit den Inhabern der Forstkonzessionen geführt werden, um sie von einer schonenden Bewirtschaftung des Waldes zu überzeugen. Der Schutz der Orang-Utans kann nur gelingen, wenn alle beteiligten Interessengruppen mit einbezogen werden und miteinander sprechen. Dazu gehören Konzessionsbesitzer, Waldarbeiter, Gemeinden, Polizisten, Staatsanwälte und Richter.

 

Außerdem müssen Wildhüter ausgebildet werden, die regelmäßig auf Patrouille gehen und dafür angemessen bezahlt werden. Dorfbewohner können helfen, Orang-Utan-Nester zu zählen, um den Bestand der Tiere besser einschätzen zu können. Und nicht zuletzt müssen Wilderei und Wildtierhandel konsequent verfolgt und bestraft werden, damit sie nicht länger als Bagatelldelikt gelten.

 

Aber auch Aufklärungsmaßnahmen an Schulen und Kindergärten, die der WWF durchführt, können zum Umdenken anstoßen. Wer ein Tier als Kind lieben lernt, der wird es später auch schützen wollen.

Wenn wir das Überleben der Orang-Utans sichern wollen, müssen wir jetzt handeln!

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
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Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.