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Unsere Ozeane versinken im Plastikmüll

Schildkröte im Netz verfangen © naturepl.com / Jordi Chias / WWF
Schildkröte im Netz verfangen © naturepl.com / Jordi Chias / WWF

Bilder, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen: Der tote Wal, dessen Magen voll von Plastikmüll ist. Der Delfin, der sich in einem Plastik-Geisternetz verheddert hat und elendig ertrinken musste. Oder die Meeresschildkröte, der ein Plastik-Strohhalm in der Nase steckt. Leider Fakt: Unsere Ozeane versinken immer mehr im Müll.

In jedem Quadratkilometer Meer schwimmen heute schon mehrere hunderttausend Teile Mikroplastik und Plastikmüll. Fachleute vermuten, dass bis im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch, in Gewicht gerechnet, in den Meeren schwimmen wird. Denn bis zur völligen Zersetzung von Plastik können 350 bis 400 Jahre vergehen. Bis dahin zerfällt es lediglich in immer kleinere Partikel.

Plastikflut stoppen

Der WWF konzentriert seine Aktivitäten darauf, den Eintrag von Plastikmüll an seiner Quelle zu stoppen. Hauptsächlich wird Plastik von Land aus über Flüsse in die Meere eingetragen. Dies passiert vor allem in den Ländern, in denen die Sammlung und Verwertung von Abfällen nicht richtig funktioniert. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Länder Südostasiens. Unterstützen Sie Modellprojekte wie am Mekong in Vietnam, damit wir nie mehr Bilder von Tieren sehen müssen, die durch den Eintrag von Plastikmüll in die Meere verendet sind.

Schätzungsweise werden über 800 Tierarten, die in Meeren oder im Küstenbereich leben, vom Plastikmüll beeinträchtigt. Das betrifft fast die Hälfte der Meeressäuger- und Seevogelarten.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
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Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.