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Die Zuflucht der Bonobos

Bonobos werden auch als Zwergschimpansen bezeichnet und wurden erst Mitte des vorigen Jahrhunderts als eigene Art anerkannt. Sie leben nur hier im Kongobecken und nur der Salonga-Nationalpark bietet ihnen Schutz. Mit einer Fläche so groß wie Baden-Württemberg ist er der größte Regenwald-Nationalpark Afrikas – der zweitgrößte weltweit.

Die Idylle trügt

Immer mehr Wilderer dringen in den Nationalpark ein. Sie sind gut organisiert, jagen alles, was sich bewegt und transportieren das Fleisch der Wildtiere systematisch aus dem Regenwald zu den großen Märkten der Städte. Auch Bonobos werden gewildert. Sie sind auffällig, oft laut und damit leicht zu jagen.

Bald könnte der Zugang zu dem fast unberührten Gebiet für Wilderer noch leichter werden: Die Regierung hat für einen Teil des Nationalparks Konzessionen zur Förderung von Erdöl vergeben. Dabei steht er als Weltnaturerbe sogar unter dem Schutz der UNESCO!

Das tut der WWF für die Bonobos

Der WWF hat die einmalige Chance, die Leitung des Salonga-Nationalparks zu übernehmen – gemeinsam mit der Nationalparkbehörde. So können wir künftig den Schutz dieses einmaligen Lebensraums wirksam mitgestalten.

Um die Bonobos vor Wilderern zu retten, benötigen wir dringend weitere Wildhüter. Der WWF bildet sie aus und soll künftig auch ihren Einsatz koordinieren.

Wir müssen zudem unbedingt verhindern, dass im Nationalpark Erdöl gefördert wird! Deshalb müssen wir schnellstmöglich öffentlichkeitswirksame Kampagnen starten und permanent bei der Regierung und internationalen Organisationen Druck machen.

Auch die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort ist von entscheidender Bedeutung. Denn nur die Kooperation mit der Bevölkerung sichert langfristig Akzeptanz und Verständnis für den Naturschutz.

  • Stiftung Warentest: WWF ist wirtschaftlich arbeitend, effizient und solide organisiert
  • Das Fundraising des WWF ist vom TÜV zertifiziert

Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.