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Plünderung des Elefanten-Paradieses

Buschfleisch zum Verkauf auf einem städtischen Markt © WWF
Buschfleisch zum Verkauf auf einem städtischen Markt © WWF

Zu Beginn der neunziger Jahre wurde auf Initiative des WWF das Schutzgebiet Dzanga-Sangha im Süden der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) eingerichtet. 2012 wurde die Region auf Betreiben des WWF wegen seiner einzigartigen Bedeutung für den Naturschutz zum UNESCO Weltnaturerbe ernannt. Bislang ging das dort angewandte Konzept, die lokale Bevölkerung zum Beispiel als Ranger in den Naturschutz einzubeziehen, auf.

Doch die Bevölkerung wächst auch in der Zentralafrikanischen Republik und damit auch die Nachfrage nach Buschfleisch. Ein Großteil des in immer organisierterem Maße herangeschaften Buschfleischs wird nicht zum Eigenbedarf von der Landbevölkerung gejagt sondern landet als kommerzielle Handelsware auf den Märkten der Städte.

Wilderei ist mehr als nur ein Umweltverbrechen

Von der Jagd auf Buschfleisch sind am stärksten mittelgroße bis große Säugetierarten betroffen, darunter Affen und Antilopen. Obwohl Elefanten hauptsächlich ihres Elfenbeins wegen gejagt werden, wird auch ihr Fleisch mehr und mehr vermarktet. Der Profit, den die Wilderer aus dem Verkauf von Elfenbein beziehen, wird für den Kauf weiterer Waffen und Munition eingesetzt, um Unruhen und Kriege in der Region weiter voranzutreiben. Der Schutz der lokalen Bevölkerung und der Erhalt der Natur hängen somit zusammen und müssen Hand in Hand vorangebracht werden. 

Helfen Sie uns im Kampf gegen die Krise

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Es müssen weitere Ranger mit besserer Ausrüstung eingesetzt werden, um das Schutzgebiet als sicheren Lebensraum für Elefanten und alle andere Tiere zu bewahren. 

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
Das Fundraising des WWF ist vom TÜV zertifiziert

Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.