Das UNESCO-Weltnaturerbe Dzanga-Sangha ist durch die instabile Situation in der Zentralafrikanischen Republik stärker bedroht als je zuvor. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu methodisch geplanten Plünderungen der Büros des Nationalparks und des WWF. Auch die Wildtiermafia nutzte das Chaos aus und schlachtete Elefanten wegen ihres Elfenbeins ab. Wegen der Konflikte zirkulieren Waffen und Munition im Land. Diese führen zu einer rasant steigenden Jagdausbeute und einem immer größer werdenden kommerziellen Handel mit Buschfleisch.

Plünderung des Elefanten-Paradieses

Typische Bushmeat-Ladung © WWF / James Morgan
Typische Bushmeat-Ladung © WWF / James Morgan

Zu Beginn der neunziger Jahre wurde auf Initiative des WWF das Schutzgebiet Dzanga-Sangha im Süden der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) eingerichtet. 2012 wurde die Region auf Betreiben des WWF wegen seiner einzigartigen Bedeutung für den Naturschutz zum UNESCO Weltnaturerbe ernannt. Bislang ging das dort angewandte Konzept, die lokale Bevölkerung zum Beispiel als Ranger in den Naturschutz einzubeziehen, auf.

Doch die Bevölkerung wächst auch in der Zentralafrikanischen Republik und damit auch die Nachfrage nach Buschfleisch. Ein Großteil des in immer organisierterem Maße herangeschafften Buschfleischs wird nicht zum Eigenbedarf von der Landbevölkerung gejagt sondern landet als kommerzielle Handelsware auf den Märkten der Städte.

Wilderei ist mehr als nur ein Umweltverbrechen

Von der Jagd auf Buschfleisch sind am stärksten mittelgroße bis große Säugetierarten betroffen, darunter Affen und Antilopen. Obwohl Elefanten hauptsächlich ihres Elfenbeins wegen gejagt werden, wird auch ihr Fleisch mehr und mehr vermarktet. Der Profit, den die Wilderer aus dem Verkauf von Elfenbein beziehen, wird für den Kauf weiterer Waffen und Munition eingesetzt, um Unruhen und Kriege in der Region weiter voranzutreiben. Der Schutz der lokalen Bevölkerung und der Erhalt der Natur hängen somit zusammen und müssen Hand in Hand vorangebracht werden. 

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