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Artenschutz ist Klimaschutz

Jaguar und Flussdelfin sind sogenannte Indikator-Arten, die anzeigen, wie es um den Zustand und die Artenvielfalt ihres Lebensraumes bestellt ist. Verschwinden diese Tierarten, ist das ein Zeichen dafür, dass das ganze Ökosystem Regenwald aus dem Gleichgewicht geraten ist. Den Regenwald aber brauchen wir alle, weil er riesige Mengen des Treibhausgases CO2 speichern und so die Erderwärmung bremsen kann. Wenn wir den Jaguar und den Flussdelfin schützen, bewahren wir also zugleich den Regenwald und mindern das Fortschreiten der globalen Erwärmung.

 

Jaguare stehen in ihrem Lebensraum an der Spitze der Nahrungspyramide. Sind die Jaguar-Bestände gesund, gilt das auch für die Wälder und unzählige weitere Arten im gleichen Lebensraum. Doch durch die Zerschneidung ihrer Lebensräume werden die Jaguare isoliert. Kleine Populationen leiden unter Inzucht, was zu einer Verarmung des Genpools führt. Dadurch sinkt die Anpassungsfähigkeit an eine sich verändernde Umwelt und das Krankheitsrisiko steigt. Dies kann kleine Bestände gefährlich schwächen.

 

Es leben vielleicht noch 62.000 Jaguare im Amazonas-Gebiet. Wie beim Flussdelfin, von dem es noch rund 20.000 Exemplare geben soll, schwanken die Schätzungen stark. Dass wir so wenig über diese Tiere wissen, macht ihren Schutz umso schwieriger. Nur mit einer guten Datenlage können Schutzmaßnahmen entwickelt und Schutzgebiete bestimmt werden. Deshalb setzt sich der WWF dafür ein, die geheimnisvolle Lebensweise von Jaguar und Flussdelfin besser zu erforschen.    

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
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Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.