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Der Kampf ist noch nicht gewonnen

Der Aufwärtstrend ist erfreulich aber bis zum großen Ziel – der Verdopplung der Tigerzahlen bis 2022 (auf Basis der 3.200 Tiger von 2009) – ist in den kommenden Jahren noch ein weiter Weg zu gehen. Helfen Sie uns dabei und kämpfen Sie gemeinsam mit uns gegen die Bedrohung der Tiger!

Das bedroht den Tiger

Verbreitung der Tiger früher (grün) und heute (orange). In 13 Ländern kommen noch Tiger vor: Bangladesh, Bhutan, Kambodscha, China, Indien, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Nepal, Russland, Thailand und Vietnam. © WWF
Verbreitung der Tiger früher (grün) und heute (orange). In 13 Ländern kommen noch Tiger vor: Bangladesh, Bhutan, Kambodscha, China, Indien, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Nepal, Russland, Thailand und Vietnam. © WWFLupe

Raubbau: Der majestätische Amur-Tiger droht ein Opfer der menschlichen Gier nach Holz zu werden. Zwar haben sich seine Bestände seit den 1940er Jahren von wenigen Dutzend auf mindestens 523 Individuen (inklusive Jungtiere) erholt, doch das Amur-Gebiet im Osten Russlands ist massiv in Gefahr!

 

Wilderei: Noch immer werden Tiger auch gewildert! Deshalb ist der Bestand des Indochinesischen Tigers trotz geeigneter Lebensräume drastisch zurückgegangen. Nur noch etwa 196 Tiere sind übrig. Dabei ist es auch in Kambodscha, Laos und Vietnam verboten, Tiger zu jagen. Doch in allen drei Staaten wird die Wilderei nicht streng geahndet. Täter kommen mit kleinen Strafen davon oder werden erst gar nicht verfolgt. Myanmar ist mit seinen schwachen Strukturen dabei ein beliebtes Land, um gewilderte Tiger und andere Wildtiere nach China zu schmuggeln.

Waldvernichtung:
Zum Beispiel der Sumatra-Tiger. Sein Wald weicht in rasender Geschwindigkeit Ölpalmen-Monokulturen und Plantagen für die Papierindustrie. In den vergangenen 25 Jahren sind alleine im zentralen Teil Sumatras 65 Prozent Waldfläche verloren gegangen.

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