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Schwindender Lebensraum

Der Löwe braucht weite Gebiete zum Jagen seiner Beute. Doch immer mehr Land der afrikanischen Savanne wird in Weideland für die Viehzucht umgewandelt, vor allem an der Grenze von Schutzgebieten. Dort kommen sich Mensch und Löwe immer mehr in die Quere. Auch für die Fortpflanzung braucht der Löwe Platz. Doch für Junglöwen gibt es kaum noch Ausweichgebiete zur Rudelgründung. Ihr Aussterben ist vorprogrammiert, wenn wir nicht handeln.

Durch Drahtschlinge verletzte Löwin © mauritius images
Durch Drahtschlinge verletzte Löwin © mauritius imagesLupe

Wilderei

Um ihr Vieh und das Leben ihrer Familien zu schützen, töten Viehbauern die Löwen, die zu nah an ihre Siedlungen kommen. Meist werden die Großkatzen erschossen oder vergiftet. Besonders brutal sind Drahtschlingen, die Gliedmaßen der Tiere amputieren und sie qualvoll verenden lassen.

Das Programm des WWF zum Schutz der Löwen

Durch die Mithilfe des WWF ist zwischen fünf afrikanischen Staaten das größte Schutzgebietsnetzwerk der Erde entstanden, das sogenannte KAZA-Schutzgebiet. Hier leben aktuell noch ca. 4000 Löwen. Um diese zu schützen, braucht es:

  • Korridore zwischen den einzelnen Gebieten, damit sich die Löwen vermischen und fortpflanzen können.
  • Förderung des Ökotourismus, damit die Einheimischen vom Erhalt der Löwen profitieren und zu ihrem Schutz beitragen.
  • Ausbildung lokaler Wildhüter, welche die Einhaltung der Schutzbestimmungen durchsetzen.

 

Wilderei stoppen

Wir dämmen die Wilderei ein, indem wir den Viehbauern Alternativen zum Schutz ihrer Herden bieten und sie künftig auf Schlingen oder Gift verzichten.

  • Spezielle Nutztierzäune verhindern den Einbruch der Löwen in die Viehherde. Diese Zäune werden mit einheimischen Arbeitskräften aus lokalem Material und Maschendraht gebaut.
  • Erste-Hilfe-Sets helfen den lokalen Wildhütern, verletzte Löwen medizinisch zu verarzten.
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Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.