In Abstimmung mit Ernährungswissenschaftlern hat der WWF ein Zukunftsszenario 2050 mit einer Ernährungspyramide entwickelt, die abwechslungsreiche Ernährung mit den ökologischen Grenzen der Erde in Einklang bringt.

„Wir sind dabei unseren Planeten leer zu essen“, warnt Tanja Dräger de Teran, WWF-Referentin für Nachhaltige Landnutzung, Klimaschutz und Ernährung. „Unsere Ernährung kann gesund, umwelt- und klimafreundlich sein. Zugleich muss jeder satt werden und essen soll auch Spaß machen. Was sich zunächst wie ein Widerspruch anhört, geht tatsächlich Hand in Hand“, erklärt Dräger de Teran.

Der aktuell ungesund hohe Konsum an tierischen Lebensmitteln (also Fleisch und Wurstwaren), aber auch zum Beispiel Milch, Käse, Sahn oder Eier, müsste reduziert werden, dafür müssten mehr Getreide, Nüsse und Gemüse auf den Speiseplan. Neu hinzu kommen so genannte „Leguminosen“ (das sind Hülsenfrüchte) wie Bohnen, Linsen oder die Süßlupine.

Wie genau eine nachhaltige Ernährungspyramide aussehen kann, sehen Sie nachfolgend.

  • Tomaten-Ernte © Morgan Heim / Days Edge Productions / WWF US Besseresser:innen – planetarisch kulinarisch

    Unsere gegenwärtigen Ernährungssysteme stellen eine der größten Herausforderungen für unseren Planeten und das Fortbestehen der Menschheit auf der Erde dar. Zurück zur Übersicht