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Großer Panda in die Ecke gedrängt

Der Mensch hat große Teile des Lebensraums der Pandas zerstört. Er hat ihre Bambuswälder für Siedlungen, Felder, Straßen und Bahntrassen gerodet. Zudem bringen Wilderer die schwarz-weißen Bären immer wieder mit ihren aufgestellten Fallen in Gefahr. Eigentlich wollen sie damit andere Tiere fangen, doch immer wieder verfangen sich auch Pandas darin und gehen elend zugrunde.

Hindernisse bei der Partnersuche

Etwa sieben von zehn Pandas leben inzwischen in Schutzgebieten. Diese sind jedoch häufig nicht miteinander verbunden. Im bevölkerungsreichsten Land der Erde werden auch sie immer wieder von Verkehrswegen und Dörfern zerschnitten – gefährliche und oft unüberwindbare Hindernisse für die Pandas. Aus diesem Grund können viele Pandas, die isoliert in Schutzgebietsinseln leben, nicht zueinander finden. Deshalb ist es in diesen Regionen um den Panda-Nachwuchs schlecht bestellt.

Mehr Panda-Nachwuchs - mit dem WWF und Ihrer Unterstützung

Dringend benötigt: Nachwuchs bei den Großen Pandas © naturepl.com
Dringend benötigt: Nachwuchs bei den Großen Pandas © naturepl.com

Seit 30 Jahren unterstützen wir China dabei, den Großen Panda vor dem Aussterben zu bewahren. In dieser Zeit wurden 67 Schutzgebiete eingerichtet. Ein Riesenerfolg, der zeigt, wie sehr die Regierung Chinas unsere Unterstützung schätzt. In den nächsten Jahren sollen daher noch mehr Panda-Schutzgebiete erweitert und durch Korridore und Brücken verbunden werden - damit die Pandas zueinander finden und der Panda-Nachwuchs gesichert wird.

Weitere Maßnahmen unseres Panda-Überlebensplanes:

  • Wir bilden Wildhüter aus, die Wildererfallen entschärfen und verhindern, dass in den Panda-Schutzgebieten illegal Holz geschlagen wird.
  • Mithilfe von Kamerafallen erfahren wir, wo sich Pandas aufhalten. Nur so können wir geeignete Schutzmaßnahmen entwickeln.

Helfen Sie beim Schutz der Großen Pandas

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Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.