Westliche Konzerne wollten mitten im einzigartigen Virunga-Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe nach Öl bohren. Um eine mögliche ökologische Katastrophe zu verhindern, hat der WWF weltweit Alarm geschlagen – über 750.000 Menschen haben unsere Protest-Petition unterschrieben, auf unser Drängen haben Regierungen und Parlamente (auch der Bundestag) gegen diese verantwortungslosen Pläne protestiert. Eine Beschwerde bei der OECD gegen die Ölfirma SOCO wurde vom WWF eingereicht. Jetzt können wir einen großen Erfolg feiern: Nach dem Ölmulti Total hat sich nun auch die weniger bekannte Explorationsfirma SOCO verpflichtet, weder in Virunga noch in anderen UNESCO-Welterbestätten nach Öl zu bohren.

Der Kampf geht weiter

Solange die Regierung der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) die mit dem Park überlappenden Ölkonzessionen nicht generell zurückzieht, schwebt weiter ein Damoklesschwert über diesem Naturparadies. Natürlich muss gerade ein armes Land wie die DR Kongo seine natürlichen Ressourcen nutzen können – die Welterbestätten und Nationalparks aber müssen dafür weltweit tabu sein, auch weil sie mit sanftem Tourismus und nachhaltiger Nutzung dauerhaft viel mehr Menschen ernähren können, als mit einem kurzen Ölboom, der die Naturschätze unwiederbringlich zerstört. Der WWF möchte der Regierung der DR Kongo deshalb dabei helfen, auch Virunga zu schützen und nachhaltig zu nutzen.

Schon die Erkundung von Ölvorkommen bringt Zerstörung und Tod

Vulkan in Rwanda © Andy Rouse / naturepl.com / WWF
Vulkan in Rwanda © Andy Rouse / naturepl.com / WWF

Noch mehr Wilderei: Für die zur Erkundung nötigen seismischen Tests werden Straßen und Suchschneisen angelegt. Sie zerstören Natur und ebnen Wilderern den Weg. Die Schalluntersuchungen können auch den Fischbestand schwer schädigen. 

Vernichtete Natur: Wird Öl gefunden, dann werden Bohrtürme und Leitungen sowie Unterkünfte für Arbeiter große Teile des Nationalparks verwüsten. 

Stärkere Besiedlung: Viele weitere Menschen werden sich in der Hoffnung auf Arbeit ansiedeln. Ihr Bedarf wird Wilderei und Holzeinschlag abermals verstärken. 

Massive Umweltverschmutzung: Böden und Gewässern droht Ölverseuchung; Ölbrände werden die Luft verschmutzen. Die Gesundheit von Mensch und Natur steht unmittelbar auf dem Spiel.

Paradies in Gefahr

Der Virunga Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo vereint die ganze Faszination Afrikas: Regenwald, Savanne, Gletscher, Vulkane und große Seen. Hier leben die seltenen Berggorillas und mehr Arten von Säugetieren, Reptilien und Vögeln als irgendwo sonst in Afrika. Dieses Paradies der Ölförderung preiszugeben wäre ein unermesslicher Verlust.

Virunga muss leben!

Mit Ihrer Spende schützen Sie auch die seltenen Berggorillas.

Loading …
Zertifizierung TÜV und Transparente Zivilgesellschaft

Datenschutz

Ihre Daten sind bei uns in sicheren Händen. Sie werden ausschließlich verschlüsselt übertragen (SSL, 256 bit), sodass ein Maximum an Sicherheit gewährleistet ist. Erfahren Sie mehr

Haben Sie Fragen?

Kontaktieren Sie den WWF-Infoservice

Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.