Viele Menschen weltweit geraten durch die Ausbreitung des Covid-19-Virus in existenzielle Not. Die, die im Naturschutz und Tourismus arbeiten, verlieren ihre Jobs. Damit stehen oft ganze Familien ohne Einkommensquelle da. Staatliche Hilfsprogramme gibt es in der Regel nicht.

Wilderei könnte zunehmen, weil die lokale Bevölkerung keine andere Möglichkeit hat, ihr Überleben zu sichern. Die Not der Menschen trifft direkt den Naturschutz und drängt im schlimmsten Fall bedrohte Arten wieder an den Rand des Aussterbens. Wir müssen den Menschen in dieser Krise helfen. Damit sorgen wir auch dafür, dass jahrzehntelange Naturschutzarbeit zusammen mit den Communities nicht durch Corona zunichte gemacht wird.

Eine weitere gravierende Auswirkung der Corona-Krise ist, dass die medizinische Versorgung in vielen entlegenen Regionen still steht - gerade dort, wo sie am Nötigsten gebraucht wird. Die Gefahr, dass ein Corona-Erreger sich auf die Einwohner:innen in den Dörfern überträgt, könnte zu einer Katastrophe für die in enger Gemeinschaft lebenden und von Armut betroffenen Menschen werden. Die Gesundheitsstationen in den Dörfern müssen schnell mit einer Notfallversorgung ausgerüstet werden.

Unterstützen Sie die WWF-Schutzgebiete weltweit, die von der Corona-Krise akut bedroht sind. Sichern Sie mit uns zusammen die medizinische Versorgung der Menschen und die Arbeitsplätze der Wildhüter:innen. So verhindern wir gemeinsam die drohende Armut, dämmen die Wilderei ein und bewahren damit die Artenvielfalt. Vielen Dank für Ihre Hilfe in einer Krise, die uns alle hart trifft.

So können Sie helfen

Hilferufe aus der ganzen Welt

Veterinär in Dzangha-Sanga überwacht den Zustand der Gorillas © David Santiago / WWF
Gut vorbereitet auf Corona: Feldlabore im…
Gut ausgestattete Dschungel-Labore verhindern in besonders gefährdeten Regionen im…
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Löwen in Botswana © Court Whelan
Löwenschutz in Zeiten von Corona
Namibia und Botswana zeigen, wie die WWF-Löwenschutzarbeit in Zeiten von Corona aussieht.
Löwen & Seife
Freiwillige Naturschützerinnen © Gary Van Wyk / The Ginkgo Agency / Whiskas / WWF-UK
Junge Naturschützer:innen trotzen der Krise
Nepalesische Jugendliche im Chitwan National Park engagieren sich in der Corona-Krise.
Nepals Jugend hilft
Dorf im Kwandu-Gemeindeschutzgebiet in Namibia © Folke Wulf / WWF
Corona-Krise bedroht Schutzgebiete
Das Corona-Virus entwickelt sich zu einer sozialen und ökologischen Katastrophe.
Notruf aus Namibia
Philippinischer Fischer mit Thunfischfang © Jürgen Freund / WWF
Philippinischen Fischern droht Hunger
Weil die Fischer aufgrund der Ausgangssperren nicht aufs Meer dürfen, fehlt es an Nahrung.
Hunger bedroht Fischer
Rangerin Doreen Adongo in Kenia © Jonathan Caramanus / Green Renaissance / WWF-UK
Isolation aushalten, Wildtiere schützen
Einsamkeit und Sorge um die Familien sind weitere Herausforderungen für die Ranger.
Ranger und Covid-19
Westlicher Flachlandgorilla, Jungtier © naturepl.com / Fiona Rogers / WWF
Corona-Virus bedroht Menschen und Gorillas
Ein eingeschleppter Virus könnte für Gorillas fatale Folgen haben.
Hilfe für Dzanga-Sangha
Yora/Yaminahua-Indigene in Peru © André Bärtschi / WWF
Corona-Virus in Peru
Für rund 5.000 isoliert lebende Indigene können selbst Erkältungsviren tödlich sein.
Indigene in Gefahr
Lokale Bevölkerung Chiang Mai © James W. Thorsell / WWF
Corona-Krise in Thailand
Ökobauern in Chiang Mai und die von Armut betroffene Bevölkerung brauchen Hilfe.
Lebensmittel für die Ärmsten
Das Medizinboot © Thomas Breuer / WWF
Ambulanzboot im Kampf gegen Corona
Das Ambulanzboot darf aufgrund der Corona-Krise nicht mehr zu seinen Patienten fahren.
S.O.S aus dem Kongo
Ambulanzboot-Einbaum auf dem Fluss © WWF
Mit Mundschutz und Megafon gegen Corona
Mit einem Behelfsboot fährt die Besatzung des Ambulanzbootes in die Dörfer.
Aufklären & helfen
Elefantenkuh mit Kalb © Tania Curry / WWF-US
Kinderstube der Elefanten leidet unter Corona
Kann ein winziges menschliches Virus eine ganze Elefantenherde stoppen?
Elefanten brauchen Schutz