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Stand: 29.04.2020

Corona-Notspende: Hilferufe aus der ganzen Welt

Aus unzähligen Schutzgebieten erreichen uns täglich Hilferufe. Die Corona-Pandemie ist eine medizinische, ökonomische und soziale Krise von globalem Ausmaß. Viele Menschen weltweit geraten durch die Ausbreitung des Covid-19-Virus in existenzielle Not. Die, die im Naturschutz und Tourismus arbeiten, verlieren ihre Jobs. Damit stehen oft ganze Familien ohne Einkommensquelle da. Staatliche Hilfsprogramme gibt es in der Regel nicht.

Wilderei könnte zunehmen, weil die lokale Bevölkerung keine andere Möglichkeit hat, ihr Überleben zu sichern. Die Not der Menschen trifft direkt den Naturschutz und drängt im schlimmsten Fall bedrohte Arten wieder an den Rand des Aussterbens. Wir müssen den Menschen in dieser Krise helfen. Damit sorgen wir auch dafür, dass jahrzehntelange Naturschutzarbeit zusammen mit den Communities nicht durch Corona zunichte gemacht wird.

Eine weitere gravierende Auswirkung der Corona-Krise ist, dass die medizinische Versorgung in vielen entlegenen Regionen still steht - gerade dort, wo sie am Nötigsten gebraucht wird. Die Gefahr, dass ein Corona-Erreger sich auf die Einwohner:innen in den Dörfern überträgt, könnte zu einer Katastrophe für die in enger Gemeinschaft lebenden und von Armut betroffenen Menschen werden. Die Gesundheitsstationen in den Dörfern müssen schnell mit einer Notfallversorgung ausgerüstet werden.

Unterstützen Sie die WWF-Schutzgebiete weltweit, die von der Corona-Krise akut bedroht sind. Sichern Sie mit uns zusammen die medizinische Versorgung der Menschen und die Arbeitsplätze der Wildhüter:innen. So verhindern wir gemeinsam die drohende Armut, dämmen die Wilderei ein und bewahren damit die Artenvielfalt. Vielen Dank für Ihre Hilfe in einer Krise, die uns alle hart trifft.

Löwen in Botswana © Court Whelan

Namibia und Botswana zeigen, wie die WWF-Löwenschutzarbeit in Zeiten von Corona aussieht. Die Löwenwächter kümmern sich auch um die Bevölkerung.

Freiwillige Naturschützerinnen © Gary Van Wyk / The Ginkgo Agency / Whiskas / WWF-UK

Nepalesische Jugendliche im Chitwan National Park engagieren sich auch in der Corona-Krise für den Schutz ihres Waldes und seiner Wildtiere.

Sie müssen Isolation aushalten, Wildtiere schützen und Gemeinden helfen. Einsamkeit und Sorge um die Familien sind weitere Herausforderungen für die Ranger.

Dorf im Kwandu-Gemeindeschutzgebiet in Namibia © Folke Wulf / WWF

Das Corona-Virus erreicht den afrikanischen Kontinent und droht, sich zu einer sozialen und ökologischen Katastrophe in den ländlichen Gebieten Namibias auszuweiten.

Ambulanz"einbaum" auf dem Kongo © WWF

Das Team des Ambulanzboot im Ngiri-Reservat nutzt ein Einbaum, um die Bewohner:innen der Dörfer in der Umgebung über Covid-19 aufzuklären und Material zu verteilen.

Gorilla mit Nachwuchs © Tianna Peller / WWF

Ein eingeschleppter Virus könnte für Gorillas fatale Folgen haben. Zum Schutz der Menschen und Tiere musste der Dzanga-Sangha-Nationalpark jetzt schließen - mit weitreichenden Folgen.

Elefantenkuh mit Kalb © Tania Curry / WWF-US

Kann ein winziges menschliches Virus eine ganze Elefantenherde stoppen? In Kenia droht dieses Szenario gerade Wirklichkeit zu werden. Die Kinderstube der Elefanten leidet unter Corona.

Yora/Yaminahua-Indigene in Peru © André Bärtschi / WWF

Für rund 5.000 isoliert lebende Indigene, die teils nomadisch durch den peruanischen Amazonas-Regenwald ziehen, können selbst vermeintlich harmlose Erkältungsviren tödlich sein.

Philippinischer Fischer mit Thunfischfang © Jürgen Freund / WWF

Weil die Fischer aufgrund der Ausgangssperren während der Corona-Krise nicht aufs Meer fahren können, fehlt es den am schlimmsten betroffenen Familien an Grundnahrungsmitteln.

Lokale Bevölkerung Chiang Mai © James W. Thorsell / WWF

Um Ökobauern in Chiang Mai und der von Armut betroffenen Bevölkerung zu helfen, haben Hilfsorganisationen gemeinsam eine Initiative gestartet.

Die Nähe von Menschen und Wildtieren lässt Erreger überspringen © naturepl.com / Andy Rouse / WWF

Die Corona-Pandemie ist eine Folge unseres ausbeuterischen und zerstörerischen Umgangs mit der Natur. Artenschutz kann Pandemien verhindern.

Vielen Dank!

   
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