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Die Bedrohung: Wilderer, Holzeinschlag, Seuchen

„Bushmeat“ (Buschfleisch) gilt in Afrikas Großstädten als Delikatesse. So ist neben anderen Urwaldtieren auch das Fleisch der Gorillas für Wilderer eine einträgliche Beute. Allein ein Wilderer kann in einem Jahr über 30 Gorillas töten. Zudem zerstört immer noch illegaler Holzeinschlag den Lebensraum der Gorillas. Eine weitere Bedrohung geht von Seuchen wie z. B. durch das Ebola-Virus aus, die eine große Zahl von Tieren innerhalb kürzester Zeit hinwegraffen können.

Das tut der WWF

Um den Lebensraum der Gorillas langfristig zu schützen, bündelt unser Rettungsplan drei wirkungsvolle Maßnahmen, die wir verstärkt im 30.000 Quadratkilometer großen Sangha-Schutzgebiet umsetzen:

  1. Das Gorilla-Paradies mit weiteren Anti-Wilderer-Brigaden und besserer Ausrüstung noch sicherer machen.
  2. Wir klären an den Schulen und in den Dörfern auf, dass der Verzehr von Gorillafleisch gefährlich ist und dadurch Seuchen übertragen werden können. Und wir zeigen auf, wie die natürlichen Ressourcen der Wälder in den Pufferzonen naturschonend genutzt werden können.
  3. Einheimische zu unseren Verbündeten machen, indem wir für sie und mit ihnen Einnahmemöglichkeiten durch Ökotourismus entwickeln. Das steigert die Motivation, den wertvollen Lebensraum zu schützen und nicht zu wildern.
  • Stiftung Warentest: WWF ist wirtschaftlich arbeitend, effizient und solide organisiert
  • Das Fundraising des WWF ist vom TÜV zertifiziert

Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.