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Die Bedrohungen und unsere Gegenmaßnahmen

Medizinische Versorgung von Drahtschlingenwunden © Jabruson
Medizinische Versorgung von Drahtschlingenwunden © Jabruson

Der WWF arbeitet mit Hochdruck daran, die Holzkonzessionäre zu einer nachhaltigen, ökologischen Forstwirtschaft zu verpflichten. Der WWF übt außerdem Druck auf die Holzfirmen aus, um sicherzustellen, dass Sägewerke und Straßen nur fernab der Grenzen des Nationalparks errichtet werden. Denn Holzfirmen fällen nicht nur Bäume: Mit ihnen und mit den für sie gebauten Zufahrtsstraßen kommen auch mehr Wilderer in die Region. Der Abtransport der erlegten Tiere, die sie auf nahegelegenen Märkten als „Buschfleisch“ verkaufen, wird zum Kinderspiel. Deshalb müssen wir dringend noch mehr Ranger ausbilden, ausrüsten und ihren Einsatz unterstützen, damit sie die Wilderer aufhalten können.

Auch Krankheiten wie Ebola, Milzbrand, Tuberkulose und Masern stellen eine ernstzunehmende Bedrohung für die so nahe mit dem Menschen verwandten Primaten dar. Für das Gesundheitsmonitoring von Mensch und Tier hat der WWF in Dzanga-Sangha ein Feldlabor eingerichtet. Ziel ist die Mensch-Tier-Übertragungsrisiken für Krankheiten zu reduzieren, das Impfprogramm voranzutreiben und durch Wilderei (z.B. durch Drahtschlingen) lebensbedrohlich verletzte Tiere zu versorgen.

Stiftung Warentest: WWF ist wirtschaftlich arbeitend, effizient und solide organisiert
Das Fundraising des WWF ist vom TÜV zertifiziert

Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.