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Der Kampf geht weiter

Solange die Regierung der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) die mit dem Park überlappenden Ölkonzessionen nicht generell zurückzieht, schwebt weiter ein Damoklesschwert über diesem Naturparadies. Natürlich muss gerade ein armes Land wie die DR Kongo seine natürlichen Ressourcen nutzen können – die Welterbestätten und Nationalparks aber müssen dafür weltweit tabu sein, auch weil sie mit sanftem Tourismus und nachhaltiger Nutzung dauerhaft viel mehr Menschen ernähren können, als mit einem kurzen Ölboom, der die Naturschätze unwiederbringlich zerstört. Der WWF möchte der Regierung der DR Kongo deshalb dabei helfen, auch Virunga zu schützen und nachhaltig zu nutzen.

Schon die Erkundung von Ölvorkommen bringt Zerstörung und Tod

Noch mehr Wilderei:
Für die zur Erkundung nötigen seismischen Tests werden Straßen und Suchschneisen angelegt. Sie zerstören Natur und ebnen Wilderern den Weg. Die Schalluntersuchungen können auch den Fischbestand schwer schädigen. 

Ölförderung bringt Ölverseuchung © Ed Kashi / WWF-Canon
Ölförderung bringt Ölverseuchung © Ed Kashi / WWF-Canon

Vernichtete Natur:
Wird Öl gefunden, dann werden Bohrtürme und Leitungen sowie Unterkünfte für Arbeiter große Teile des Nationalparks verwüsten. 


Stärkere Besiedlung
Viele weitere Menschen werden sich in der Hoffnung auf Arbeit ansiedeln. Ihr Bedarf wird Wilderei und Holzeinschlag abermals verstärken.

Massive Umweltverschmutzung
Böden und Gewässern droht Ölverseuchung; Ölbrände werden die Luft verschmutzen. Die Gesundheit von Mensch und Natur steht unmittelbar auf dem Spiel.

Paradies in Gefahr

Der Virunga Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo vereint die ganze Faszination Afrikas: Regenwald, Savanne, Gletscher, Vulkane und große Seen. Hier leben die seltenen Berggorillas und mehr Arten von Säugetieren, Reptilien und Vögeln als irgendwo sonst in Afrika. Dieses Paradies der Ölförderung preiszugeben wäre ein unermesslicher Verlust.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
Das Fundraising des WWF ist vom TÜV zertifiziert

Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.