Zu den Hauptgefährdungsursachen für die Artenvielfalt gehören die Übernutzung wildlebender Tier- und Pflanzenarten, der Bedarf an deren Produkten und der daraus resultierende Handel. Die Globalisierung der Wirtschaft und der Anstieg des Welthandels verstärken diesen Trend.

Das Artenschutzprogramm TRAFFIC

Um den internationalen Ausverkauf der Natur zu stoppen, gründete der WWF gemeinsam mit der Weltnaturschutzunion IUCN 1976 das internationale Artenschutzprogramm TRAFFIC. Der Name steht für „Trade Records Analysis of Flora and Fauna in Commerce“. Ziel von TRAFFIC ist es, zu überprüfen, dass der Handel mit wild lebenden Tier- und Pflanzenarten und deren Produkten nur in nachhaltiger Weise geschieht, im Einklang mit nationalen und internationalen Abkommen und Gesetzen steht und nicht zum Aussterben von Arten führt.

TRAFFIC ist ein weltweites Netzwerk, mit Hauptsitz in Cambridge, Großbritannien. In 25 Büros auf fünf Kontinenten arbeiten Experten an differenzierten Lösungen zu Fragen des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung wild lebender Tier- und Pflanzenarten. TRAFFIC kooperiert unter anderem mit Experten der IUCN-Artenschutzkommission (Species Survival Commission), der IUCN-Umweltrechtskommission, Regierungsstellen und Nichtregierungsorganisationen. TRAFFIC arbeitet auch eng mit dem CITES-Sekretariat zusammen und unterstützt CITES durch gezielte Überwachung des Handels mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten, zum Beispiel durch regelmäßige Bestandsaufnahmen und wissenschaftliche Untersuchungen der Arten im internationalen Handel. In den mehr als 30 Jahren seines Bestehens hat sich TRAFFIC zur größten unabhängigen Organisation entwickelt, die den Handel von bedrohten Tier- und Pflanzenarten beobachtet und analysiert. TRAFFIC ist auf diesem Gebiet die weltweit anerkannte Expertenorganisation.

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