Doch auch außerhalb der staatlichen Schutzgebiete gibt es weite Flächen, die für den Erhalt dieser großartigen Landschaft unerlässlich sind. Ihr Schutz gelingt beispielsweise durch die Errichtung von Gemeindeschutzgebieten, die auch als „Conservancy“ bezeichnet werden.
So war die Gründung der Siana-Conservancy im Jahr 2016 für die Mara-Siana-Landschaft in Kenia ein Meilenstein in der Naturschutzarbeit. Der WWF unterstützt die Arbeit vor Ort im Rahmen seines ambitionierten „Unganisha-Programms“ und hat seither viel erreicht: Die Fläche der Siana-Conservancy wuchs von 5.000 auf 10.000 Hektar an. Weitere wichtige Gebiete wurden als Wildtierkorridore geschützt, sodass der WWF insgesamt über 40.000 Hektar wertvollste Lebensräume sichern konnte.