Im Kongobecken wachsen nach Amazonien die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Erde. Sie erstrecken sich von den Küstenländern Kamerun, Gabun, Äquatorial-Guinea und Republik Kongo über die Zentralafrikanische Republik (ZAR), die Demokratische Republik Kongo bis nach Uganda, Ruanda und Tansania. Im Kongobecken kommen zwei Gorilla-Arten vor. Außerdem Schimpansen und BonobosWaldelefanten und Waldbüffel, Bongoantilopen und Waldgiraffen. Viele Arten sind endemisch – das heißt, sie leben weltweit ausschließlich in dieser Region.

  • Ambulanzboot © Thomas Breuer / WWF S. O. S. aus dem Kngo – Ambulanzboot im Kampf gegen Corona

    Das Ambulanzboot im Ngiri-Reservat, das Menschen in rund 70 abgelegenen Dörfern medizinisch versorgt, darf aufgrund der Corona-Krise nicht mehr zu seinen Patient:innen fahren. Weiterlesen...

Regenwald im Herzen Afrikas

Mitten in Afrika erstreckt sich der zweitgrößte tropische Regenwald der Erde. Er beherbergt ein ausgeklügeltes Ökosystem.

Lage: Sie erstrecken sich von den Küstenländern Kamerun, Gabun, Äquatorial-Guinea und Republik Kongo über die Zentralafrikanische Republik (ZAR), die Demokratische Republik Kongo bis nach Uganda, Ruanda und Tansania.

Fläche: Der Regenwald im Kongobecken erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1,7 Millionen Quadratkilometern und ist damit fünfmal größer als Deutschland.

Lebensraum: Im Kongobecken leben über 400 Säugetier-, 1.000 Vogel- und über 10.000 Pflanzenarten. Im Kongobecken kommen zwei Gorilla-Arten vor, außerdem Schimpansen und Bonobos, Waldelefanten und Waldbüffel, Bongoantilopen und Waldgiraffen.

Arten im Fokus des WWF

Junger Bonobo © Karine Aigner / WWF-US
Bonobos
Porträt der Bonobos im Fokus des WWF mit zahlreichen Informationen.
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Schimpanse im Kibale National Park, Uganda © Kirsten Lies-Warfield
Schimpanse
Porträt der Schimpansen im Fokus des WWF mit zahlreichen Informationen.
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Westlicher Flachlandgorilla © Natureplcom / T.J. Rich/ WWF
Westlicher Gorlla
Porträt der Westlichen Gorillas mit zahlreichen Informationen.
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Flusspferd © Jeff Muller / WWF-US
Flusspferd
Porträt des Flusspferdes im Fokus des WWF mit zahlreichen Informationen.
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Gefahren für das Kongobecken

Die größten Bedrohungen für die Wälder des Kongobeckens sind illegale oder nicht nachhaltige Holzwirtschaft, die illegale Jagd, die Ausdehnung landwirtschaftlicher Nutzflächen sowie der Bergbau.

Das Medizinboot auf dem Weg in ein abgelegenes Dorf © Matthias Dehling / WWF
Das schwimmende Krankenhaus
Lebenswichtige Medikamente und Gesundheitshilfe: Das Ambulanzboot im Kongobecken.
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Salonga von oben © Cody Pope / WWF
Naturwunder Salonga
Es ist das einzige Schutzgebiet der Erde, dass die Bonobos beherbergt.
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Bonobos in Luikotale © Thomas Nicolon / WWF
Bonobos in Salonga
Im Nationalpark Salonga finden die Bonobos einen Rückzugsort.
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Der Rotschwanz-Affe ist im Kongo zu Hause © Thomas Nicolon / WWF DRC
Entwicklungshilfe Salonga
Wie verbindet man Entwicklungshilfe und Naturschutz?
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Waldlichtung in Dzangha Bai © Carlos Drews / WWF
PARAP
Ein Schutzgebietsnetzwerk für den Kongo.
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Waldlichtung © Jaap van der Waarde / WWF Niederlande
Lobéké
Verantwortung für ein Naturwunder.
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Dschungellabor im Kongobecken © Kim Grützmacher
Dschungel-Labor
Im Kongobecken hilft der WWF kranken Menschenaffen.
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Virunga National Park © Mone Van Geit / WWF Belgien
Regenwald im Herzen Afrikas
Informationen zum zweitgrößten Regenwald der Welt.
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Frauenvereinigung im Salonga-Nationalpark. Chikwangue ist ein beliebtes Gericht aus Maniok © Christian Mpassi / WWF
Chikwangues, ein Nationalgericht im Kongo
Ausnahmslos jeder in der Demokratischen Republik Kongo kennt Chikwangues.
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