Joseph Arap Towet, Vorsitzender des Gemeinde-Waldverbandes Chepalungu Apex Community Forest Association (CFA), ist von Anfang an maßgeblich beteiligt und blickt mit Stolz auf das bisher Erreichte. „Dieser Wald war 2008 am Ende“, sagt er leise und mit bewegter Stimme. Er steht am Rand des Chepalungu-Waldreservates und blickt auf Bäume, die inzwischen schon über fünf Meter hoch gewachsen sind.
„Schuld daran waren wir. Wir haben unseren Wald zerstört.“ Als Vorsitzender des Gemeinde-Waldverbandes, dem Zusammenschluss der am Chepalungu-Waldreservat beteiligten lokalen Gemeinden, spricht Towet nicht nur als Wegbereiter, sondern auch als Zeuge. Und er erzählt von Fülle, von Verlust – und nun von Erneuerung.
In den 1970er-Jahren war Chepalungu auf eine Weise lebendig, die heute kaum noch vorstellbar ist. Towet erinnert sich an einen so dichten Wald, dass er fast schwarz wirkte, voller Wildtiere und durchzogen von Flüssen. „1978 war dieser Ort voller Tiere. Das Wasser strömte frei dahin. Es war friedlich“, erzählt er. Dann änderte sich alles.