Mit seiner Arbeit an Solaranlagen leistet Felix Safouet einen maßgeblichen Beitrag zum Naturschutz in Dzanga-Sangha. 14 Solaranlagen haben er und sein Team bislang in der Region installiert. Zusammen decken diese fast den gesamten Stromverbrauch innerhalb und außerhalb des Parks.
Eine der Solaranlagen befindet sich auf der Beobachtungsplattform in der Dzanga Bai, weitere gibt es am Hauptbüro des Parks, an der Öko-Lodge für Besucher:innen, auf den Häusern von Mitarbeiter:innen, bei einem nahegelegenen Krankenhaus, einem Fußballfeld und einem medizinischen Labor.
Die Solaranlage ermöglicht, dass das Feldlabor läuft und Proben kontinuierlich gekühlt gelagert werden können. Im Labor werden Proben, etwa von verstorbenen Tieren, systematisch untersucht – beispielsweise auf Infektionskrankheiten. So können mögliche Epidemien frühzeitig erkannt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Zoonosen, also Erregern, die auch den Menschen infizieren können.
„Bevor die Solaranlagen installiert wurden, war der Park ausschließlich von Generatoren abhängig“, erzählt Felix Safouet. Und das ist an einem Ort wie Dzanga-Sangha durchaus herausfordernd, denn Generatoren benötigen viel Kraftstoff. Zum einen ist dieser teuer, zum anderen zieht sein Transport nach Dzanga Sangha logistische Probleme nach sich, da die Straßen schlecht sind. Immer wieder fielen Generatoren aus, sodass die Stromversorgung begrenzt war und die Mitarbeitenden des Parks ihrer Arbeit nur eingeschränkt nachgehen konnten.