Ebenfalls erfolgreich ist die Vermarktung von einfachen, energiesparenden Holzkohleöfen, die der WWF entwickelt hat: Sie werden vor Ort von vier Frauenkooperativen, die der WWF aufgebaut und ausgebildet hat, aus lokal verfügbarem Material gebaut.
Die Anstrengungen in der Region zeigen erste Erfolge. Die Zahl der Berggorillas im Virunga-Nationalpark wächst langsam an auf aktuell etwa 1.000 Tiere. Ihr Status auf der Roten Liste wurde daher von „vom Aussterben bedroht auf „stark gefährdet“ reduziert.
Eine weitere Gefahr für die Gorillapopulation erwächst durch den Klimawandel. So zeigte eine 2019 veröffentlichte Studie, die auf Daten basiert, welche das Karisoke Research Center des Dian Fossey Gorilla Fund über fünf Jahrzehnte gesammelt hat, einen Zusammenhang zwischen Temperaturanstieg und häufigeren Regenfällen auf der einen Seite und erhöhtem Stress bei den Primaten auf der anderen. Solche Stressmarker gelten in der Primatenforschung als Risikofaktoren für Gesundheit, Lebensdauer und Reproduktion.
Die Geburt der Gorilla-Zwillinge, zwei männliche Jungtiere, ist ein positiver Zuwachs für die Berggorilla-Population im Virungamassiv und schenkt zu Jahresbeginn 2026 Zuversicht. Und sie erinnert uns daran, dass die Anstrengungen zum Schutz der Berggorillas nicht nachlassen dürfen!